Obwohl er bereits mit 37 Jahren starb, zählt Gabriel Metsu - ähnlich wie Jan Vermeer oder Jan Steen - zu den bedeutendsten niederländischen Genremalern des 17. Jahrhunderts. Jetzt widmet das Rijksmuseum in Amsterdam dem Meister aus Leiden (1629-1667) eine Sonderausstellung.
Noch bis zum 20. März 2011 sind fast 40 seiner Bilder zu bewundern. Sie wurden aus internationalen Museen und Privatsammlungen zusammengetragen. Metsus Gemälde gewähren Einblicke in das Alltagsleben des niederländischen Goldenen Zeitalters: ein Jüngling, der einen Liebesbrief schreibt, eine Küchenmagd, die einen Apfel schält, ein alter Trinker, der das Glas hebt. Manche Bilder kehrten nach mehr als 250 Jahren erstmals in die Niederlande zurück. Metsu hinterließ Werke, von denen einige als Höhepunkte der Malkunst des Goldenen Zeitalters gelten, darunter «Das kranke Kind» und «Briefschreibender Herr und Brieflesende Dame». (dpa)
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