Bei dem Brand einer Pferdestallung bei Mammendorf entstand ein Sachschaden von 150.000 Euro. Ein 80-Jähriger konnte noch 17 Pferde retten.

Feuerwehr und Polizei wurden am Sonntag um 11.40 Uhr alarmiert, nachdem in Mammendorf, im Landkreis Fürstenfeldbruck, eine Pferdestallung in Brand geraten war. Unter Leitung des zuständigen Kreisbrandrates löschten rund 100 Feuerwehrleute der umliegenden Feuerwehren (Fürstenfeldbruck, Mammendorf, Jesenwang, Hattenhofen, Gernlinden, Puchheim, Aich) das Feuer.
Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernahm vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Der 80-jährige Vater des Stallbesitzers hatte laut Polizeibericht unmittelbar vor Brandausbruch mittels eines Heißluftföns versucht, eine eingefrorene Wasserleitung zur Tränkung der Pferde aufzutauen. Vermutlich wurde dabei Stroh und Teile einer Holzverkleidung in Brand gesetzt.
Der 80-Jährige erlitt bei den Löschversuchen erhebliche Brandwunden an den Händen und im Gesicht. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik gebracht, wo er stationär behandelt wird. Zuvor war es ihm noch gelungen, 17 Pferde aus der Stallung ins Freie zu bringen, so dass keine Tiere zu Schaden kamen. Der Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.
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