Lehmann informiert Gemeinderat über Fällliste
Geltendorf Bürgermeister Wilhelm Lehmann (CSU) hat in der jüngsten Sitzung den aktuellen Stand in Sachen Baumpflege erläutert. Eine Fachfirma habe 2000 Bäume geprüft und 43 als so marode beschrieben, „dass wir keinen Spielraum haben“, so Lehmann, der in der Sitzung länger auch auf die Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde einging.
Rund die Hälfte der Fällliste ist abgearbeitet, zumeist durch Mitarbeiter des Geltendorfer Bauhofes. Auch ein Landwirt aus Walleshausen war laut Lehmann im Einsatz. Angedacht war, diesen über das Holz der gefällten Bäume zu entlohnen, dies reichte jedoch offensichtlich nicht aus. „Der Einsatz von größeren Maschinen musste abgegolten werden“, sagte Lehmann, 1500 Euro habe dies gekostet. Die restlichen Bäume müssten teilweise von Fachfirmen gefällt werden, so Lehmann. „Die Problembäume sind ausgeschrieben.“ Lehmann berichtete, dass es im Bauausschuss Kritik an der Fällliste gab – bezüglich einiger Apfelbäume in Walleshausen. Wolfgang Albertshofer (SPD) war irritiert, dass am Grünen Hügel nicht die ebenfalls angezeichneten dünnen Stämme gefällt wurden. Sebastian Popfinger (CSU) hätte die Kosten für die Fällung aller 43 Bäume gekannt und das Kataster vorliegen gehabt. Lehmann verwies darauf, dass die Gemeinde keine Unterlagen herausgebe, die Fällungen noch nicht abgeschlossen seien und er noch keine Ergebnisse der Ausschreibung vorliegen habe. Gegenüber dem LT sagte Lehmann, dass das Gutachten mit der Fällliste 9000 Euro gekostet habe. (lt)
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