Basare kennt jeder: Da kann man Kleidung und Spielsachen loswerden, aus denen die Kleinen herausgewachsen sind, dafür günstig passende gebrauchte Waren einkaufen und meist einen guten Zweck unterstützen. Doch welche organisatorische und arbeitstechnische Leistung hinter dem fröhlichen Einkauf steckt, wissen die wenigsten. Das LT blickte beim 25. Kleiderbasars im Fuchstal hinter die Kulissen.
Freitag, 13 Uhr: Die ersten Helferinnen und Helfer treffen in der Fuchstalhalle ein. Jetzt wird der Teppich verlegt, Bänke, Tische und Kleiderständer nach einem genauen Plan aufgestellt. Rund 250 Verkäufer bieten heuer ihre Waren an. 15 Uhr: Die ersten Waschkörbe voll Kleidung, Spielzeug, Büchern und mehr treffen ein, werden sortiert und auf den Tischen platziert. Mittlerweile ist fast das gesamte 60-köpfige Kleiderbasarteam da und mit dem Sortieren beschäftigt.
17 Uhr: Die letzten Waren werden abgegeben. Die meisten Helferinnen kümmern sich seit Jahren um bestimmte Warengruppen und wissen genau, was zu tun ist. Ein Großteil des Teams ist über Bekannte und Freunde zum Basar gestoßen. Manche kamen als Neubürger, um Anschluss zu finden, einige aus Neugier. Hängen geblieben sind die meisten von ihnen – weil es trotz Arbeit Spaß macht. 17:50 Uhr: Die Halle ist fertig. Der 25. Basar wird am Ende der bislang erfolgreichste Frühjahrsbasar sein – und das freut die Fuchstaler Jugend, der zehn Prozent des Verkaufserlöses zugutekommt.
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