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Tunnel-Bauarbeiten: A 96: Es geht nicht ohne Umleitung in Eching

Tunnel-Bauarbeiten

A 96: Es geht nicht ohne Umleitung in Eching

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    Sicherheitstechnische Nachrüstung am Echinger Tunnel.
    Sicherheitstechnische Nachrüstung am Echinger Tunnel. Foto: Archivbild Julian Leitenstorfer

    Gernot Rodehack von der Autobahndirektion Südbayern machte den Echingern am Montag wenig Hoffnung, dass der gesamte Verkehr während der Bauphase in den Röhren belassen werden könnte. Die Gemeinde hatte zu einem Informationsabend geladen und an die 200 Echinger waren gekommen. Abgehandelt wurden in der Diskussion auch die Fragen der Bürgerinitiative.

    Im Echinger Tunnel gibt es nur eine Tür zwischen den zwei Röhren. Jetzt sind zwei Fluchttreppenhäuser geplant. Damit sollen beispielsweise auch Rettungskräfte von oben in den Tunnel gelangen können. Außerdem werden weitere Notrufnischen mit Löschwasserversorgung geplant, wie Dr. Christian Hocke von der Autobahndirektion erläuterte. Die größte Herausforderung ist die Überarbeitung des Löschwassersystems beziehungsweise der Entwässerung. Bisher wurde das Löschwasser von außen zugeführt, was zeitintensiv ist. Jetzt soll neben dem Betriebsgebäude ein Löschwasserbehälter errichtet werden. Die Entwässerungsrohre müssen nun so ausgelegt werden, dass 100 Liter pro Sekunde abgeführt werden können. Wegen der neuen Rohre muss laut Hocke die Fahrbahn aufgebrochen werden.

    Landtagsabgeordneter Dr. Thomas Goppel meldete sich zum Schluss zu Wort. Er will beim Umwelt- und Innenminister in München das Thema Ausgleichsflächen ansprechen.

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