Dienstag, 16. Januar 2018

Landsberg

05. September 2017 10:59 Uhr

Landsberg

Bierpreise wie „anno dazumal“ und alte Technik

Die VR-Bank veranstaltet auf dem Hellmair-Platz eine „Oide Wiesn“. Es gibt Essen und Trinken sowie eine Fahrzeugschau und andere Attraktionen. Von Jannik Läkamp

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Julia Bartelsen und Konstantin Schaller mit dem alten Lanz-Traktor (Baujahr 1924).
Foto: Julian Leitenstorfer

Tradition, Heimatverbundenheit und Landwirtschaft. Auf diese Pfeiler setzt auch die VR-Bank Landsberg-Ammersee: Und zwar bei der „Oiden Wiesn“, zu der die Genossenschaftsbank am Sonntag, 10. September, von 11 bis 21 Uhr auf den Georg-Hellmair-Platz in Landsberg einlädt. Anlass für diese Rückbesinnung ist, dass vor 130 Jahren die erste Raiffeisenkasse im Landkreis gegründet worden ist.

Die Raiffeisenbanken wurden im 19. Jahrhundert als Reaktion auf Agrarkrisen in der Folge von Missernten und fallenden Preise für landwirtschaftliche Produkte gegründet. Die genossenschaftlich organisierten Landwirte halfen sich so gemeinschaftlich durch schwere Zeiten, in dem sie beispielsweise große Gerätschaften gemeinsam kauften und nutzten. Außerdem konnten sie in den neuen dörflichen Banken Geld anlegen und leihen. Daraus entwickelten sich die VR-Banken, wie man sie heute kennt. Viele Jahrzehnte gehörten auch landwirtschaftliche Lagerhäuser zum Raiffeisengeschäft. Die VR-Bank Landsberg-Ammersee trennte sich davon erst vor etwa zehn Jahren.

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Ochs am Spieß und gedämpfte Kartoffeln

Vor diesem Hintergrund sieht Marketingleiter Manfred Doll seine Bank auch als Vermittler des ländlichen Wirtschaftslebens und so soll doch das Fest nicht nur an die Gründung der ersten Genossenschaftsbank im Landkreis im Jahr 1886 in Eresing erinnern: „Wir wollen wieder ein Bewusstsein für die Landwirtschaft erzeugen. Die Leute sollen Alternativen zum Discounter kennenlernen. Deshalb wird die komplette Versorgung mit Essen, wie etwa einem ganzen Ochsen am Spieß oder gedämpften Kartoffeln, durch Direktvermarkter aus der Region übernommen, also Bauern, bei denen man die Produkte direkt ab Hof kaufen kann und die nicht für Aldi und Co. liefern“, erklärt Doll. Die Landfrauen sorgen für den Nachtisch – es wird selbst gemachten Kuchen nach alten Originalrezepten geben.

Neben Essen und Getränken wird es auch jede Menge Unterhaltung geben. So werden Trachtengruppen und Blasmusiker die Gäste unterhalten.

Ein Glanzlicht des Fests ist für Doll auch der Bierpreis „wie früher“ – die Halbe werde es zum Selbstkostenpreis geben, versichert der Marketingleiter. Ausgeschenkt wird das Bier von Mitarbeitern der VR-Bank. Außerdem soll es eine landwirtschaftliche Maschinenschau durch den Bayerischen Bauernverband geben. Die Ausstellungsstücke sollen den neuesten Stand der Technik mit seinen teilweise über 100 Jahre alten Vorgängermodellen vergleichen.

Auch beim Bayerischen Mehrkampf können die Besucher mitmachen. Die Disziplinen sind Maßkrugstemmen, „Hau den Lukas“, Maßkrugschieben und Milchkübelwerfen. Dem Gewinner winkt ein Einkaufsgutschein im Wert von 300 Euro.

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