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08. Februar 2012 18:13 Uhr

Bürgermeisterwahl

Der gesamte Ort im Fokus

Welche Fragen die Kauferinger an die Bürgermeisterkandidaten hatten

Den Fragen der Bürger stellten sich die Kauferinger Bürgermeisterkandidaten.
Foto: Dominic Wimmer

Etwas weitläufiger wurden die Themen bei der Podiumsdiskussion des Dorfvereins mit den Kauferinger Bürgermeisterkandidaten, als die Besucher Fragen stellen durften. Während es zuvor vorrangig um das Dorf betreffende Themen ging, rückte der gesamte Ort in den Fokus der Diskussion:

Fuggerplatz Hier wollte eine Bürgerin wissen, welche weiteren, kommunalen Maßnahmen zur Stärkung unternommen werden. Josef Mayrock (FW) wollte „abwarten, was die angeleierten Maßnahmen bringen, bevor weitere ergriffen werden“. Thomas Salzberger (SPD) will dort als Bürgermeister nicht mehr investieren. „Wenn wir ihn nicht belebt bekommen, müssen wir diskutieren. Größere Pläne würden die Finanzen übersteigen“, so Stefan Puchmayr (CSU).

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Für Erich Püttner (UBV) wäre das Oberdeck geeigneter Standort für ein Mehrgenerationenhaus. Gabriele Triebel (GAL) will „warten, wie es sich weiterentwickelt. Das Problem ist, dass das dort eine private Eigentümergemeinschaft ist“.

Bürgerbeteiligung Stefan Puchmayr: „Wir können nicht zu jeder Frage die Bürger befragen. Es geht darum, Transparenz zu schaffen und mehr Themen öffentlich zu besprechen.“

Erich Püttner: „Wir haben Strukturen, auf die man aufbauen kann. Es gibt Gremien und Mitbestimmungsmöglichkeiten. Man muss in die Breite diskutieren und es dann im Marktgemeinderat diskustieren. Man kann sich aber nicht immer hinsetzen und Jahre über was dikutieren.“

Anderes Vorgehen bei großen Projekten

Thomas Salzberger: „Große Projekte sollten in einen Fünf-Jahres-Plan. Große Themen sollten in Bürgerversammlungen besprochen werden.“ Gabriele Triebel: „Mein Vorbild ist die Gemeinde Weyarn. In Arbeitskreisen werden Themen erarbeitet, dann geht es zur Gemeinde – wo man eine Schnittstelle schaffen muss – und dann in eine Bürgerwerkstatt, wo es von Fachleuten begleitet wird. Und das, ohne dass der Marktgemeinderat entmündigt wird.“ Josef Mayrock: „Vor 20 Jahren gab es schon mal eine Zukunftswerkstatt, aber es wurde nie richtig umgesetzt. Man sollte Ideen sammeln und in Bereiche aufteilen, wo Betroffene eingeladen werden. Eine saubere Planung erlaubte zielgerichetes, zeitnahes Planen.“

Weitere Bürgerfragen und die Antworten der Kandidaten darauf lesen Sie in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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