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Landsberg: Derivataffäre bringt weitere Verluste - Schaden von 6,2 Millionen Euro

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Derivataffäre bringt weitere Verluste - Schaden von 6,2 Millionen Euro

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    Der derzeitige Zinstiefstand wirkt sich für die Stadt Landsberg fatal aus. Der Gesamtschaden der Zinsgeschäfte liegt jetzt bei 6,2 Millionen.
    Der derzeitige Zinstiefstand wirkt sich für die Stadt Landsberg fatal aus. Der Gesamtschaden der Zinsgeschäfte liegt jetzt bei 6,2 Millionen. Foto: Ralf Lienert

    Während sich Häuslebauer und sonstige Kreditnehmer freuen, dass der Zins derzeit in historischen Tiefenregionen umherdümpelt, wirkt sich dies auf die Stadt Landsberg im Zusammenhang mit den Derivat-Geschäften eher fatal aus. So muss die Stadt auch in diesem Jahr vermutlich vermutlich über eine halbe Million Euro zuschießen.

    Rechtsanwalt Martin Hoffschmidt von der Münchner Wirtschaftskanzlei Becker Büttner Held war wieder einmal zu Gast in Landsberg und berichtete über den Stand  mit dem zum Ende des Jahres aufgrund der Zinstauschgeschäfte zu rechnen sei. Laut Martin Hoffschmidt werden inzwischen alle Derivatgeschäfte bis auf zwei zum Ende des Jahres auslaufen. Doch der Doppelswap wird die Stadt noch lange beschäftigen. Seine Laufzeit endet 2034 (wir berichteten). Sein Barwert (zum 1. Januar 2013) verschlechtert sich zum Beispiel aufgrund der veränderten Zinserwartung vermutlich um rund 515 000 Euro. Der Gesamtverlust für 2012 erhöht sich damit vermutlich auf 1,6 Millionen Euro

    Insgesamt, so der Finanzexperte Hoffschmidt, liege der potenzielle Schaden, der der Stadt Landsberg aufgrund der momentan auch staatsanwaltlich untersuchten Zinsgeschäfte entstehen könnte, nach Hochrechnungen und Einschätzungen bei rund 6,2 Millionen Euro.

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