Freitag, 15. Dezember 2017

Landsberg

06. Dezember 2017 14:45 Uhr

Fuchstal

Die Gastherme im kleinen Weichenhäuschen

Das neue Fuchstaler Baugebiet wird ans Fernwärmenetz angeschlossen. Wie viel die Erweiterung kostet. Von Andreas Hoehne

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In dieses Weichenhäuschen der Fuchstaler Fernwärmeversorgung zwischen Leeder und dem Bahnhof wird eine Gastherme eingebaut. Der Flüssiggastank wird daneben aufgestellt.

Das neue Baugebiet „Kreuzstraße Süd“ wird an die Fernwärmeversorgung angeschlossen. Dazu gaben die Fuchstaler Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht. Hierfür werden zum einen für knapp 250000 Euro das Rohrnetz vom Knotenpunkt gegenüber der Fuchstalhalle bis zur Bahnhofstraße erweitert und zum Teil neu gebaut. Zum anderen wird als eine vorübergehende Maßnahme, um Spitzenlasten in der kalten Jahreszeit abzudecken, in dem Weichenhäuschen an der Abzweigung des Wärmenetzes nach Asch eine Gastherme für 38000 Euro installiert.

Eine zusätzliche Quelle

Wie berichtet, hatte der Gemeinderat im vergangenen August kurzfristig entschieden, das Baugebiet mit insgesamt etwa 50 Häusern an die Fernwärme anzuschließen. Ursprünglich sollte es mit Erdgas versorgt werden. Hintergrund des Sinneswandels bildete die Möglichkeit, in den nächsten Jahren neben der Biogasanlage eine zusätzliche Wärmequelle für die Wintermonate nutzen zu können. Wobei es sich dabei handelt, werde man erst bei späterer Gelegenheit der Öffentlichkeit mitteilen, wies Bürgermeister Erwin Karg seinerzeit schon hin.

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Unternehmen kann keine Wärme abgeben

Nicht verwirklichen lassen konnte sich die zunächst angedachte Zwischenlösung, die benötigte Wärme mit Containern von der Firma Hirschvogel her zu transportieren, ein Verfahren, wie es andernorts schon praktiziert wird. Wie Karg auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte, könne das Unternehmen keine Wärme abgeben.

Zudem benötige man ein Vorgehen, das sich schnell umsetzen lasse, da bereits in vier Wochen die ersten Häuser bezogen werden.

 Eine weitere Alternative, ein Anschluss an das Pelletierwerk wäre zum einen als vorübergehende Maßnahme zu teuer gewesen und auch nicht zeitgerecht umsetzbar. Verzichte könne man durch die Installation des Gaskessels zudem das Mittelschulgebäude vorübergehend mit Öl zu beheizen.

In der Sitzung wurden die Kosten für den Anschluss an das Pelletierwerk mit 90 000 Euro beziffert. Hier hätte man die Wärme zwar günstiger bezogen als bei der Verbrennen des Flüssiggases, diese Mehrkosten bei der Herstellung hätten sich jedoch erst nach fünf Jahren bezahlt.

Mit der Verlegung der Rohre entlang der Josef-Schöner-Straße wurde eine Firma aus der Nachbargemeinde beauftragt, deren Angebot deutlich unter der Kostenschätzung lag. Die beiden Beschlüsse wurden jeweils einstimmig gefasst.

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Schlagworte

Leeder | Fuchstal | Süd | Erwin Karg

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