Kooperation zwischen Schule und Bank läuft weiterhin gut

Weil „Die Kooperation lebt und entwickelt sich“, das ist das Fazit einer schon seit Jahren anhaltenden Unterstützung der Grund- und Mittelschule Weil durch die Raiffeisenbank Weil und Umgebung eG. Um Bilanz der guten Zusammenarbeit zu ziehen und einen Blick auf zukünftige Projekte zu richten, hat Schulleiterin Brigitte Sulzenbacher die Vorstände der Genossenschaftsbank, Franz Maisterl und Christian Wolf zusammen mit dem Vorsitzenden des Schulverbandes Weil, Anton Bauer, zu einem runden Tisch eingeladen.
Begonnen hat die Zusammenarbeit mit der Einführung der offenen Ganztagsschule. Damals hat man mit Unterstützung der örtlichen Raiffeisenbank die Voraussetzungen für eine gut funktionierende Mittagsbetreuung geschaffen. Seither hat sich die Bank in weiteren Projekten zur Entwicklung des Schullebens engagiert.
Rund 15000 Euro haben die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Weil und Umgebung eG dafür bisher in die Hand genommen. So hat man sich finanziell engagiert, um die von Schülern und Lehrern gemeinsam entworfene Schulkleidung verwirklichen zu können. Aus dieser Zeit stammt auch das Logo „Grund- und Mittelschule Weil – Wohlfühlen, Erziehen, Individuell, Lernen“. Der Pausenhof wurde nach gemeinsamen Ideen neu gestaltet und zur Ausstattung der Schulküche hat man erhebliche Mittel bereitgestellt. „Wir wollen den Stellenwert der Mittelschule stärken“, sagt Vorstand Franz Maisterl. Dazu habe man zur Steigerung des Images repräsentative Bewerbungs- und Zeugnismappen entwickelt.
Alle werden gefördert
Aber das Engagement der Raiffeisenbank geht über Sach- und Geldzuwendungen hinaus. So wurde im Rahmen der Sozialpartnerschaft beispielsweise vermittelt, welche Rolle Genossenschaftsbanken im Gemeinwesen einnehmen. Auf Initiative von Franz Maisterl wurde der „Beste Preis der Volks- und Raiffeisenbanken“ für Absolventen des Qualifizierenden Hauptschulabschlusses ausgelobt. „Auch wenn nicht alle Schüler aus unserem Einzugsbereich kommen, machen wir in der Förderung sozial Benachteiligter keinen Unterschied“, so die Bankvorstände. So sei geplant, Kosten für zukünftige Erste-Hilfe-Kurse in den Ganztagsklassen zu übernehmen. Damit wolle man die Schüler für alle möglichen sozialen Dienste in der Gesellschaft vorbereiten.
Denkbar sei auch, ein Projekt des Konrektors Otto Irlinger zu unterstützen. Er möchte einen Pool von Fahrrädern für die 5. und 6. Ganztagsklassen aufbauen, um das Betreuungsangebot attraktiver gestalten zu können. „Das Geld des Dorfes wieder dem Dorf geben“ sei eine Maxime, die die Bank bei der Förderung sozialer Projekte verfolge.
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