Das Landratsamt empfiehlt, den Impfschutz vor der Abreise genau zu prüfen

Polen und die Ukraine richten ab 8. Juni die Fußballeuropameisterschaft aus. Wer mit dabei sein will, sollte eine Pressemitteilung des Landratsamtes Landsberg beachten und seinen Impfschutz rechtzeitig überprüfen.
Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) rechnet nämlich mit einer weiteren Verbreitung der Masern. In einigen Ländern wie in der Ukraine, Rumänien, Frankreich, Spanien und England wurden bereits seit Anfang des Jahres Ausbrüche beobachtet.
Im Westen der Ukraine seien zum Beispiel bei einem größeren Masernausbruch seit Anfang Januar rund 5500 Menschen erkrankt. Die Schwerpunkte liegen in den Bezirken Lemberg und Ivano-Frankiwsk. Aber auch in Kiew sind zahlreiche Fälle aufgetreten. Fußballfans, die nach 1970 geboren sind und in ihrer Kindheit nicht oder nur einmal geimpft wurden und die Erkrankung auch nicht durchgemacht haben, sollten daher, so das Landratsamt, vor der Reise in die Ukraine die Impfung gegen Masern, am besten in Kombination mit Mumps und Röteln nachholen.
Das Gesundheitsamt im Landratsamt Landsberg empfiehlt weiterhin dringend, sich durch eine Impfung gegen Hepatitis A in Kombination mit Hepatitis B zu schützen. Weite Teile der Ukraine und Polen sind überdies Risikogebiete für Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME). EM-Besucher, die sich viel im Freien aufhalten wie etwa beim Zelten, sollten sich zudem auch vor Zeckenstichen schützen.
Für weitere Informationen und zur Durchführung von Impfungen sollten sich Fußballfans an ihren Hausarzt wenden.
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