Feuerwehrleute durften am Donnerstag Nachmittag Cowboy spielen. Drei Jungtiere einer Herde von Gut Kerschlach waren ausgekommen.



Bei der Polizei Weilheim war um 12.30 Uhr die Meldung eingegangen, dass im Bereich Hirschberg bei Pähl Rinder frei herumliefen. Die Tiere, die aus einer Mutterkuhherde von Gut Kerschlach stammen, waren aber sehr scheu, die Beamten konnten sich den Tieren nur auf 50 Meter nähern. Zwei Tiere liefen Richtung Ammer, eines durchschwamm den Fluss und wurde vom Tierarzt kurz vor der Eisenbahnlinie Raisting-Dießen betäubt und daraufhin eingefangen.
Das andere Rind kam nicht mehr aus der Ammer heraus und schwamm Richtung See. Vom Ammerdamm aus versuchten die Fischener Feuerwehrleute mit Mitarbeitern des Gutes, dem Tier nahezukommen, Dießener Feuermänner rückten mit zwei Booten an. Fast schon im Ammersee gelang es, die Kalbin im Wasser anzuleinen und auf den Damm zu bringen. Mehrere Männer mussten das erschöpfte Tier dann noch eine gute Wegstrecke den Damm entlang bis zum Viehanhänger bugsieren. Wo sich das dritte entlaufene Rind versteckt, ist laut Polizei noch nicht bekannt.
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