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09. Juli 2007 19:25 Uhr

Fürs Begegnungsland Lechfeld geht es um Ideen und viel Geld

Lechfeld/Kleinaitingen l bri l Es bewegt sich etwas vorwärts in dem noch jungen Verein "Begegnungsland Lechfeld". Muss es auch, denn Mitte September ist Einreichungsfrist für alle Bewerber, um die Förderung des europaweiten "Leader-Projekts" durch Zuschüsse zu sichern. Es geht fürs Lechfeld immerhin um runde 1,3 Millionen Euro. Das zweite Werkstattgespräch der sieben beteiligten Lechfeldgemeinden fand diesmal in der Kleinaitinger Lechfeldhalle statt.

Lechfeld/Kleinaitingen l bri l Es bewegt sich etwas vorwärts in dem noch jungen Verein "Begegnungsland Lechfeld". Muss es auch, denn Mitte September ist Einreichungsfrist für alle Bewerber, um die Förderung des europaweiten "Leader-Projekts" durch Zuschüsse zu sichern. Es geht fürs Lechfeld immerhin um runde 1,3 Millionen Euro. Das zweite Werkstattgespräch der sieben beteiligten Lechfeldgemeinden fand diesmal in der Kleinaitinger Lechfeldhalle statt.

Der Koordinator macht Druck: Professor Fritz Auweck, Landschaftsarchitekt für Kommunal- und Regionalentwicklung, lässt "Gas geben". Und es machen alle mit. Eine Sonne geht darüber auf mit sieben Strahlen als Symbol der sieben Gemeinden (Obermeitingen, Untermeitingen, Klosterlechfeld, Graben, Kleinaitingen, Oberottmarshausen, Königsbrunn). Sie soll als Erkennungszeichen für ein aufstrebendes, ein strahlendes Lechfeld dienen. "Wo stehen wir nun, was können wir machen?" In nur kurzer Zeit seit der Gründung des Vereins vor weniger als drei Monaten haben fünf Arbeitsgruppen ihre Vorschläge eingebracht. Es müssen gute Ideen sein, um eine Chance auf Umsetzung zu bekommen. Insgesamt 62 Gebiete beteiligen sich bayernweit an diesem EU-Projekt, informierte Auweck. Nur 50 von ihnen werden zur Förderung ausgewählt. Fleißig waren die Mitarbeiter der fünf Arbeitsgruppen. Alle Bürgermeister waren gekommen, um sich die ersten Ergebnisse anzuhören. Auch das Büro Auweck war nicht untätig geblieben, hatte zu jedem Thema Tafeln mit den erstrebten Zielen vorbereitet.

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Die "Oberziele"

Die "Oberziele für das Lechfeld" hießen: "Zusammentreffen und Zusammenwirken" - das Lechfeld als Begegnungsraum mit sozialen Kontakten. Nach dem Motto "Einigkeit macht stark" ist eine Kooperation aller sieben Mitgliedsgemeinden anzustreben. Königsbrunn macht den Vorreiter, indem es bereits den Kindergartenbesuch aus Gemeinden des Vereins fördert, berichtete Bürgermeister und Vereinsvorsitzender Ludwig Fröhlich. Zum Ziel der Begegnung durch Gemeindekooperation meinte er: "Es wird nicht einfach sein, alles miteinander abzusprechen". Er rechnet mit einem "Prozess, der lange dauern kann".

Rasch muss es jetzt weiter gehen. Bis zum 18. Juli muss die Konkretisierung der Vorschläge in den Arbeitsgruppen erfolgt sein. Dann wollen die Bürgermeister die Ziele endgültig festlegen.

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