Der Landkreis Landsberg ist eine Region, über die der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil gut informiert ist. Dazu nutzt er gerne und oft das Landsberger Tagblatt als aktuelle Informationsquelle, wie auch gestern am frühen Morgen, als er im Rahmen eines Business-Frühstücks des bmu-net bei der Firma Veit vor Unternehmern Rede und Antwort stand. Die aktuelle Berichterstattung über die tags zuvor erfolgte Streckenfreigabe der B 17 neu führte er sich bei Kaffee und Frühstückssemmel zu Gemüte, bevor er dann zu Vortrag und Diskussion schritt.

Anschließend besuchte er die neuen Räume des Landsberger Tagblatts in der Von-Kühlmann-Straße, direkt neben der Post. Dabei berichtete der stellvertretende Ministerpräsident auch von seinen Plänen, im Herbst ein Gespräch mit den Vertretern der Europäischen Metropolregion München (zu der auch der Landkreis Landsberg gehört) zu führen, um die Bemühungen nach einem weiteren Ausbau des Gesamtkonzepts voranzutreiben. Das gemeinsame EMM-Ticket bezeichnete Martin Zeil als einen guten ersten Erfolg dieses Zusammenschlusses, der noch viel Potenzial in sich berge.
Natürlich ließ es sich LT-Lokalchef Dieter Mitulla nicht nehmen, den FDP-Politiker nach seiner Einschätzung zur Bundestagswahl zu befragen. Dabei sieht der Liberale einen ganz knappen Ausgang der Wahl - bei der Art von Wahlkampf, den die Koalition betreibe.
Gemeinsamkeiten der Koalitionspartner herausstellen
Über das "Sommertheater in Bayern" mit Angriffen seitens der CSU, unter anderem auch auf seine Person, zeigte sich der Wirtschaftsminister natürlich nicht glücklich, doch ist Martin Zeil guter Hoffnung, dass die CSU ab Montag wieder beginnen werde, die Gemeinsamkeiten der bayerischen schwarz-gelben Regierungskoalition herauszustellen. (hön)
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