Anliegerorte der B 17 befürchten zunehmenden Schleichverkehr Von Dieter Schöndorfer

Unter der Federführung des Landkreises wollen Anliegergemeinden der neuen Bundesstraße B 17 auf die Ankündigung des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer (CSU) reagieren, die Maut für schwere Lastwagen auch auf vierspurige Bundesstraßen auszudehnen.
Igling und Hurlach wollen demnächst ein Verkehrsstatistikgerät einsetzen, um die Zunahme des Schwerlastverkehrs durch ihre Gemeinden zu dokumentieren und gegebenenfalls nachweisen zu können.
„Wir müssen die Zeit nutzen, um zumindest die Verkehrsbelastung unserer Orte anhand konkreter Messungen nachweisen zu können“, meint Hurlachs Bürgermeister Wilhelm Böhm. Zusammen mit seiner Iglinger Kollegin Christl Weinmüller bedrückt ihn das Thema des zunehmenden Ausweichverkehrs über die Dörfer schon länger. „Deshalb waren wir auch schon bei ersten Gesprächen am Landratsamt“, ergänzt Weinmüller. Hintergrund dieser Gespräche war aber noch nicht die ab 1. August anstehende Lkw-Maut auf der B 17, sondern die rechtliche Handhabe, überörtlichen Schwerlastverkehr durch die Ortschaften zu verbieten.
Wilhelm Böhm denkt dabei an eine Lkw-Größenordnung ab 17 Tonnen. Dabei besteht im Falle von Hurlach und Igling eine gute Chance, da die Ortsdurchfahrten mittlerweile nach dem Bau der B 17 neu zu Gemeindestraßen zurückgestuft sind. Anders sieht die Situation dagegen in Obermeitingen aus. Clemens Weihmayr „besitzt“ nämlich noch eine Kreisstraße und damit eine Straße von überörtlicher Bedeutung. Da sei die Geschichte nicht ganz so einfach zu lösen.
Mehr zu Thema in der gedruckten Ausgabe des LT.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: