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20. Januar 2010 19:40 Uhr

Gruben dürfen wieder aufgefüllt werden

Igling (löbh) - Stefan Nitsche vom Büro Nitsche und Plienle stellte in der Dienstagssitzung des Iglinger Gemeinderates den Tekturantrag der Kolhöfer GmbH für die Verfüllung von bestehenden Gruben auf Oberiglinger Flur vor. Nach Nitsches Aussage hat das Landratsamt Landsberg die Tektur eingefordert, da in Bayern Kiesgrubenverfüllungen generell unter das Abfallgesetz fallen.

Wie es hieß, plant die Firma Kolhöfer die Verfüllung mit unbelastetem Z-0 Material. "Was der Vorbesitzer, das insolvente Bauunternehmen Maurer, verfüllt hat", so Nitsche, "liegt außerhalb unserer Kenntnis." Nach dem Tekturantrag sollen die Flächen bis zum 31. Dezember 2010 verfüllt und in spätestens zehn Jahren wieder die ursprünglichen Geländehöhen hergestellt sein. Der Iglinger Gemeinderat beschloss, weitere ständige Bodenproben zu den gesetzlich vorgeschriebenen zu fordern und genehmigte den so erweiterten Tekturantrag einstimmig.

Dorfgemeinschaftshaus. Auf Nachfrage erklärte Bürgermeisterin Christl Weinmüller, dass Treffen sowohl mit Robert Schenk als auch Matthias Weiland von den beiden beauftragten Architekturbüros stattgefunden hätten. In "zwei bis drei Wochen" sollen laut Weinmüller die erarbeiteten Vorschläge vorliegen.

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Umbau Feuerwehrhaus. Der Gemeinderat hat die Arbeiten für den Bodenbelag zum Angebotspreis von etwa 13 700 Euro vergeben. Weiter wurde beschlossen, dass dort, wo bisher PVC war, auch wieder dieses Material verlegt wird. Die übrigen Bereiche erhalten Industrieparkett.

Verspätung. Gemeinderat Bolko Zencominierski und Zweiter Bürgermeister Günter Först mahnten Anträge an, die sie teilweise schon vor Monaten gestellt hätten und die noch nicht Punkt der Tagesordnung waren. Gemeinderat Joachim Drechsel vermisste noch die Vorstellung der Ergebnisse der innerörtlichen Rechnungsprüfung, die im November 2009 stattgefunden habe. Rätin Gudrun Sowa, zuständig für die schriftliche Darlegung der Prüfung, machte private Gründe für die Verzögerung verantwortlich.

Zuschuss. Die Gemeinde Igling hat laut Bürgermeisterin Weinmüller von der Raiffeisenbank Singoldtal eine Spende über 600 Euro speziell für die Jugendarbeit erhalten. Weiter setzte Weinmüller den Gemeinderat in Kenntnis, dass in Absprache mit dem Jugendreferenten Josef Gayer, eine Jungbürgerversammlung geplant ist - voraussichtlicher Termin ist der 5. Februar 2010.

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