JaboG32-Tornado gewinnt Preis für beste Lackierung

Lagerlechfeld Grrr – auf der Finne des Tornados vom Jagdbombergeschwader 32 (JaboG32) fletscht ein Tiger Furcht einflößend seine Zähnen. Für die täuschend echte Sonderlackierung wurde das JaboG32 jetzt auf der Flugschau „Royal International Air Tattoo“ (RIAT) mit der „Jeppesen Trophy“ ausgezeichnet.
Die Trophäe in Form eines Adlers aus Sterlingsilber, ist ein Wanderpokal und bleibt zwei Jahre in der siegreichen Staffel. Das RIAT findet jährlich auf der Airbase im englischen Fairford statt. Mit meistens über 500 teilnehmenden Flugzeugen und etwa 300000 Besuchern ist sie die weltweit größte militärische Flugschau, wie das JaboG 32 in einer Pressemitteilung schreibt.
Hommage an Tiger-Tornados der 1. Fliegenden Staffel
Dieses Jahr wurden anlässlich des 50-jährigen Bestehens der NATO Tiger Association sämtliche Tiger-Staffeln eingeladen. Der in Fairford ausgestellte Tornado wurde für die Teilnahme am diesjährigen „Tigermeet“ in Cambrai, Frankreich, erstellt. Das Design des Kampfflugzeuges ist laut Pressemitteilung eine Hommage an die zahlreichen Tiger-Tornados der 1. Fliegenden Staffel aus dem JaboG 32.
Dabei sind Elemente aus drei vorherigen Tornado-Sonderlackierungen von 1994, 1996 sowie 2001 miteinander kombiniert worden, ohne dass die Eigenständigkeit des neuen Designs verloren ging. Der Entwurf für die Lackierung stammt aus der Feder von Tom Marschik und wurde durch Walter Heidler und seine Tochter Tanja (beide zivile Mitarbeiter des JaboG 32) sowie durch Hauptfeldwebel Christian Waldinger (Systemzentrum Luftfahrtzeugtechnik Erding) umgesetzt. (SZ)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: