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26. Januar 2012 15:45 Uhr

Warmfreibad

Hotel und mehr Wellness

Während sich die öffentliche Debatte vor allem um Schwimmbecken dreht, werden die Möglichkeiten, ein Wellnesshotel neben dem Bad zu bauen, erörtert.

Ein Wellnesshotel könnte am Hang des Greifenberger Schwimmbades entstehen.

Von Gerald Modlinger

Greifenberg Ob das Nichtschwimmerbecken im Greifenberger Warmfreibad geschlossen wird, hat seit Anfang Dezember eine lebhafte öffentliche Debatte um die Zukunft der Freizeiteinrichtung ausgelöst. Abseits der Öffentlichkeit wurden jedoch bereits im Sommer und Herbst ganz andere Gespräche geführt: Die Fitness-Unternehmer Anne und Reinhard Klinke („Hardy’s“) sind bezüglich ihrer Wellnesshotel-Pläne im Landratsamt und im Greifenberger Gemeinderat vorstellig gewesen, wurde in den vergangenen Tagen bekannt. Sie hatten vor fast zwei Jahren die zuvor brachgelegene Badgaststätte gepachtet. Daraus machten sie „Hardy’s Hotel garni“ und verbanden es mit der benachbarten Fitness- und Saunalandschaft. Das sollte der Einstieg in einen größeren Hotel- und Wellnessbetrieb auf dem 1,5 Hektar großen Landkreis-Gelände an der Grenze der Gemarkungen Greifenberg und Eching sein.

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Die Klinkes haben vor, östlich von Gaststätte und Pension und parallel zum besagten Nichtschwimmerbecken ein dreistöckiges Appartementhaus mit rund 100 Betten zu errichten. Im Landratsamt begegnet man den Plänen Klinkes mit Sympathie, erläutert Sprecher Wolfgang Müller, der auch auf einen entsprechenden Beschluss des Kreisausschusses verweist: „Der Landkreis steht dem Bau eines Wellnesshotels auf dem Gelände des Warmfreibads in Greifenberg grundsätzlich positiv gegenüber.“

Greifenberg hätte gegenüber Minihof und Triebhof einige Vorteile: Es könne bereits jetzt mit touristisch nutzbarer Infrastruktur aufwarten. Reinhard Klinke verweist auf Sauna und Fitnesscenter, die Tennisplätze und eben auch das Freibad und den verkehrsgünstigen Standort nahe der Autobahn.

Insbesondere das Bad wäre zudem ausbaufähig, denn „klar sind wir interessiert, das Bad zu beleben, uns liegt nichts daran, dass das Bad verschwindet oder schlechter wird“.

Das Appartementhaus läge im Außenbereich, Baurecht könnte allein die Kommune schaffen, verdeutlicht einmal mehr Bürgermeister Johann Albrecht, „da geht ohne die Gemeinde gar nichts“. Bislang sei jedoch nichts vorgelegt worden, über das zu entscheiden gewesen wäre.

Mehr zur Diskussion um die Hotelpläne lesen Sie in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts

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