München Am heutigen Dienstag, 9. Februar, um 20 Uhr ist die Gruppe Psaltrón in der Kleinen Bühne in der Pasinger Fabrik zu Gast.
Psaltrón leitet sich aus der Bezeichnung Psalter ab und bedeutet so viel wie alles, was sich um das Hackbrett dreht. Die Idee zu dieser Gruppe kam ihrem Gründer Christoph Roesler im Jahre 2000, als er mit einem Trio Weimarer Musikstudenten das Hackbrett in allen möglichen Stilrichtungen auszuprobieren begann.
Das Salzburger Hackbrett ist ein trapezförmiges Saiteninstrument, das mit Klöppeln angeschlagen wird. Dieses Instrument wurde in den 80er Jahren durch berühmte Hackbrettvirtuosen wie Karlheinz Schickhaus und Rudi Zapf weiterentwickelt. Es entstanden eine Reihe von verschiedenen Instrumenten mit großem Tonumfang und Dämpfmechanik, von denen eines bei Psaltrón Verwendung findet, nämlich die "schwarze Minna" von Rudi Zapf. Dieses Instrument ist einer der Prototypen der heutigen Tenorhackbretter und ermöglicht die Wiedergabe unterschiedlichster internationaler Musikformen, wie der rumänischen Lautarimusik, bis hin zu experimentellen Musikformen.
2007 gründete sich das Psaltrón-Trio, in dem bereits Heiko Polte am Bass mitspielte. Diese Gruppe trat im Sommer 2007 erstmals in der Öffentlichkeit auf. Seit 2008 existiert die Formation nun in der heutigen Quintett-Besetzung. (lt)
Information und Reservierung unter Telefon 089/829 29 079.
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