Wie in einem Tagebuch beleuchte Amelie Anke Merzbach in ihrer Fotokunst den Menschen und seine Melancholie: Ihre Bilder seien am Montag wütend, am Dienstag traurig, am Mittwoch hoffnungsvoll und am Donnerstag verspielt, wie sie selbst sagt.
Wie die Bilder am Samstag, 2. Juni, wirken, davon können sich die Besucher in der Säulenhalle selbst ein Bild machen, denn an diesem Tag öffnet die Ausstellung in der Landsberger Säulenhalle ihre Pforten.
Diese steht unter dem Titel „Schwer atme ich durch die Welt. Umbruch“. Zur Eröffnung gibt es laut der Künstlerin Wasser und Brot sowie eine kleine Performance mit „tragbaren/untragbaren Bildern/Kleidern“.
In einer retrospektiven Reise und in den neuen textilen Arbeiten ziehe sich die Melancholie hindurch wie ein roter Faden. Die Bilder seien stets Ausdruck des Erlebten und Ausdruck des Gedachten eines Tages.
Kleiderprojekt der Künstlerin
Neben traditionellen Druckmedien bediene sich Amelie Anke Merzbach dem Material Stoff „als Heimat für ihre Bilder“. Die Künstlerin verspricht für die Ausstellung riesengroße Stoffbilder.
Die Ausstellung läuft vom 2. bis 13. Juni in der Säulenhalle in Landsberg und ist täglich von 15 bis 20 Uhr geöffnet.