Freitag, 27. Mai 2016

Landsberg

09. Oktober 2007 19:05 Uhr

Nebel behindert Suche nach vermisster Schwimmerin

Der Sprung in den Ammersee gehörte zur täglichen Routine, doch gestern kehrte eine 66-jährige Frau aus Riederau nicht mehr zurück. Sie schwamm laut Polizei üblicherweise von einem Steg am Strandbad bis zu einer Boje und zurück. Auch gestern verließ sie morgens gegen 7.30 Uhr das Haus. Als sie nicht wiederkam, alarmierte die Familie um 8.05 Uhr die Polizei.

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Nebel behindert Suche nach vermisster Schwimmerin
Foto: ALFA

Am Steg fanden sich die Kleider und Schuhe der Schwimmerin, von ihr selbst fehlte jedoch jede weitere Spur. Eine groß angelegte Rettungsaktion lief an: Die Wasserwachten von Dießen, Schondorf, Eching, Buch und Herrsching suchten mit ihren Booten nach der Vermissten, die Feuerwehren Riederau, Dießen und Utting durchkämmten mehrfach den ufernahen Bereich Richtung Norden und Süden, teilweise mit Ruderbooten, während draußen zusätzlich zur Wasserwacht die Motorboote der Feuerwehren aus Dießen und Herrsching im Einsatz waren sowie die Wasserschutzpolizei. Insgesamt halfen über 40 Feuerwehrmänner bei der Suche, berichtete der Riederauer Kommandant Rainer Eckl.

Die Wasserwacht hatte vormittags vier Taucher im Wasser, fünf suchten im Flachwasserbereich ausgerüstet mit Schnorcheln. Später kamen zur Unterstützung Taucher der Wasserwacht Starnberg und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Insgesamt waren hier 27 Helfer im Einsatz, um die Familie kümmerte sich ein Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams der Malteser.

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Suchbereich schwer abzugrenzen

Der Nebel erschwerte die Sicht, außerdem war es nach Angaben der Rettungskräfte und Polizei schwierig den Suchbereich einzugrenzen. Denn es bestand die Möglichkeit, dass die Frau in dem weißen Nichts die Orientierung verloren hatte und in den See hinausgeschwommen war. "Wir waren weit über 500 Meter draußen", berichtete der technische Leiter der Kreiswasserwacht, Siegfried Dumbsky, der mit Kommandant Eckl die Suchaktion koordinierte.

Für die Piloten des Bundeswehr-Hubschraubers aus Penzing hieß es am Vormittag erst einmal warten. Denn der Nebel war zu dicht. Mittags wurde ein Versuch unternommen: "Der SAR-Hubschrauber hat mehrere Suchschleifen geflogen", so Eckl, doch wegen der weiterhin umherziehenden Nebelschwaden, konnte das SAR-Team nicht weiter hinaus auf den See. Gegen 13 Uhr brachen Wasserwacht und Feuerwehr die Rettungsaktion ab.

Polizeitaucher setzen Suche fort

Als es nach 14 Uhr aufklarte, flog der Polizeihubschrauber - ohne Erfolg. Morgen werde die Suche mit Polizeitauchern von der Bereitschaftspolizei in Dachau und einem speziell ausgebildeten Hund fortgesetzt, sagte der Dießener Polizeichef Hartwin Lang.

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Ein Artikel von
Stephanie Millonig

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Ressort: Lokalnachrichten Landsberg


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