„Schwifting West“ ist großes Thema in diesem Jahr

Schwifting Zufrieden blickt Schwiftings Bürgermeister Richard Schaller aus Schwifting in seinem Amtszimmer auf den Schreibtisch. Vor ihm liegen Pläne für das neue Baugebiet „Schwifting West“. Als er gefragt wird, was den Ort so alles bewegt hat in 2011, und was in 2012 auf der Agenda steht, schwärmt er gleich vom neuen Baugebiet, das im Westen des Dorfes entstehen wird. „Insgesamt 50 Bauplätze wird das neue Gebiet umfassen. In einem ersten Bauabschnitt werden es zunächst 22 Plätze sein.“
Nach dem Willen des Rathauschefs soll das Gebiet nun schnell komplett erschlossen werden, damit im Herbst der erste Spatenstich erfolgen kann. Auch gebe es schon viele Interessenten, wie er erklärt. Wie viel Prozent im Einheimischenmodell ausgewiesen werden, ist vom Gemeinderat noch nicht entschieden worden.
Aber nicht nur die Erweiterung der Gemeinde war in 2011 von Bedeutung: Als Meilenstein für Schwifting bezeichnet der Bürgermeister die Versorgung der Gemeinde mit einem VDSL-Breitbandanschluss. „Das ist ein Gewinn für unsere Gemeinde.“ Besonders froh ist er auch über die erfolgte Renovierung des Kirchendaches, die kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres ihren Abschluss fand (LT berichtete). „Nach langem Hin und Her mit dem Denkmalamt und nur durch die Unterstützung von Landrat Walter Eichner konnte die Sanierung erfolgen und ein neues Dach aufgebracht werden“, erklärt Schaller. Zufrieden ist er auch mit dem Bürgerhaus, das durch die Vereine und Bürger gut angenommen werde.
Es geht ums Oberflächenwasser
Für das Jahr 2012 habe man sich auch schon einiges auf die Agenda geschrieben. So sucht man unter anderem eine neue Fläche für den Kiesabbau und wird wohl nicht umhinkommen, innerhalb der Gemeinde wegen des immer häufiger werdenden Starkniederschlags einige Straßen ausbessern zu müssen, so Richard Schaller. Besonders wünscht sich der Bürgermeister für dieses Jahr, dass die Gelder für den Kanalbau zur Oberflächenentwässerung an der Autobahn fließen werden. „Alles ist schon soweit genehmigt, aber die erforderlichen Mittel von rund 300 000 Euro lassen bereits vier Jahre auf sich warten“, sagt er.
Insgesamt wünscht sich Bürgermeister Richard Schaller, dass für die Gemeinde Schwifting alles so weitergeht wie bisher. „Unsere Gemeinde ist attraktiv und das Gemeindeleben aktiv“, erklärt er mit Stolz. Im vergangenen Jahr habe die Dorfgemeinschaft erstmals einen Weihnachtsmarkt organisiert, der erfolgreich gewesen sei. Außerdem dürfe Schwifting nicht zu einem sogenannten Schlafort verkommen, wünscht er sich für die Zukunft seiner Gemeinde. (helm)
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