Samstag, 24. Februar 2018

Landsberg

13. Februar 2018 10:39 Uhr

Landsberg

Penzinger Feld: Wenn, dann nur als zweiter Standort

So stellt sich die Stadt eine teilweise Verlagerung des Landratsamtes an den Stadtrand vor. Es soll keine isolierte Entwicklung nur für ein Verwaltungsgebäude geben. 

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Der Landkreis kann auf dem Penzinger Feld einen Erweiterungsbau errichten – allerdings nur wenn der gesamte Bereich zwischen Autobahn und Münchener Straße neu geplant wird.
Foto: Julian Leitenstorfer

Auf einer breiteren Basis steht jetzt die Beschlusslage des Landsberger Stadtrats zum vom Kreistag gewünschten Erweiterungsbau für das Landratsamt. Nachdem im vergangenen Jahr eine knappe 14:13-Entscheidung in etwa ausgesagt hatte, dass man dafür ist, nicht von vornherein dagegen zu sein, wurde nun auf Antrag der Landsberger Mitte der damalige Beschluss konkretisiert.

Keine komplette Verlagerung

Die mehrheitliche Beschlusslage lautet jetzt, dass am Penzinger Feld neben dem Fachmarktzentrum keine isolierte Entwicklung nur für ein Landratsamtsgebäude stattfinden solle. Nur mit der weiteren Fläche bis zur Autobahn (insgesamt rund 23 Hektar) solle die städtebauliche Entwicklung des Gebietes konkretisiert werden. Unter dieser Maßgabe stellt die Stadt dem Landkreis in Aussicht, Baurecht für einen Erweiterungsbau zu schaffen. Eine komplette Verlagerung der gesamten Kreisbehörde werde aus städtebaulicher Sicht nicht befürwortet.

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Grüne: Gegen ein neues Stadtteilzentrum

Mit ihrem Antrag wollte die Landsberger Mitte gegenüber dem Landkreis verdeutlichen, dass eine vollständige Verlagerung des Landratsamts an den östlichen Stadtrand nicht gewünscht werde. Sie wollte zunächst auch beschlossen haben, dass beide Standorte der Landkreisverwaltung in etwa gleich groß sein sollten. So dezidiert wollte Oberbürgermeister Mathias Neuner (CSU) dies jedoch festgelegt haben. Daraufhin wurde der zweite Teil des Antrags entsprechend zusammengestrichen. Das wiederum gefiel Stefan Meister (ÖDP) dann nicht. Er stimmte bei diesem zweiten Teil des Antrags mit der UBV und den Grünen. Diese beiden Fraktionen lehnten den Antrag der Landsberger Mitte ab. Grüne und UBV stießen sich daran, dass die Erweiterung des Landratsamts als Anlass genommen werden soll, das gesamte jetzt noch freie Gebiet zwischen Fachmarktzentrum, Münchener Straße und Autobahn aufzuplanen und später zu bebauen.

„Wir sind grundsätzlich gegen ein neues Stadtteilzentrum, insbesondere wegen der Flächenversiegelung und des Flächenfraßes“, machte Jost Handtrack (Grüne) klar. Zu Verwaltungszwecken, regte Handtrack an, könnten auch nicht mehr benötigte Gebäude am Flugplatz in Penzing genutzt werden. Wolfgang Neumeier (UBV) fragte sich, „will ich Landsberg von einem Gewerbegebiet zum anderen umringt haben?“, und gab auch gleich die Antwort: „Wir wollen keine zusammenhängende Gewerbefläche haben.“

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Ein Artikel von
Gerald Modlinger

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Ressort: Lokalnachrichten Ammersee


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