Freitag, 22. September 2017

Landsberg

13. November 2007 19:35 Uhr

Retrospektive einer Galerie

Ein Jahr ist vergangen, ein Jahr mit zahlreichen künstlerischen Begegnungen. Dorothea Raasch zieht mit der "Weihnachtsausstellung" eine stolze Zwischenbilanz ihrer Galerie. Von Manuela Rieger,

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Die Sammelausstellung zeigt, wie vielseitig die Galerie Raasch in den letzten Jahren war. Aus den einzelnen, für sich gesehen meist sehr sehenswerten Ausstellungen, ergibt sich bei der "Weihnachtsausstellung" eine konkrete Aussage über die Kreativität, die Geschmackssicherheit, die Vielseitigkeit und den Stil ihrer Galerie.

Hartfrid Neunzert, Leiter der Städtischen Museen, würde der Galeristin einen Orden verleihen: "Die Galerie hat sich als wichtiges Element im kulturellen Leben der Region etabliert," so klingt daraus Stolz, der durchaus berechtigt ist. "Die Galerie ist in Landsberg längst zu einer festen Größe geworden, und die Ausstellungen haben ein ums andere Mal den Qualitätsanspruch bewiesen". Dies gilt auch für die aktuelle Präsentation. Sie ist Rückblick und Bestandsaufnahme zugleich. Raasch zeigt Werke von Künstlern, die für die Galerie zu festen Größen geworden sind: Bele Bachem, Franz Cestnik, Hap Grieshaber, Karl-Otto Götz, Albert Heinzinger, Ingrid Köhler, Bert Praxenthaler, Elisabeth Röder, Margit und DierkRet Sartor, Klaus Schröter, Joshi Takahashi und Günther Uecker.

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Neu in der Galerie ist Siegfried Staude mit Schwarz-Weiß-Fotografien, die er größtenteils in Handabzug erstellt, wobei ihn die digitale Fotografie genauso fasziniert. Es ist das erste Mal, dass diese Vierzehn gemeinsam zu sehen sind - auch für die Galeristin eine besondere Situation, denn jedes Werk spricht für sich und interagiert doch mit den anderen. Mal ist es nur ein Farbton, der hie wie dort auftaucht, mal ist es aber auch Inhaltliches, wie etwa ein verwandter Blick auf den zeitgenössischen Menschen in seiner Isolation, mal sind es die Reflexionen zum Medium Malerei.

Dorothea Raasch hat sehr unterschiedliche Positionen in ihrem Programm, die dennoch einen gemeinsamen Kern aufweisen. Ob Malerei, Fotografie, Zeichnung, Radierung, Lithographie oder Objekt - die Künstlerinnen und Künstler arbeiten nicht dokumentarisch, auch das Erzählerische bleibt im Hintergrund, viel wichtiger ist das Vertrauen ins Bild, auf die Kraft der Farbe oder die Komposition. "Erfreulich ist dabei, dass die Bilder alle noch einen bezahlbaren Preis haben", so Neunzert, "denn für die ausgestellten Werke würde in anderen Galerien weit mehr gezahlt."

Allen Künstlern gemeinsam ist ihre Internationalität, ihr Werk strahlt über die Grenzen des Herkunftslandes aus. Dies ist der Galeristin wichtig.

Erst durch die internationale Anbindung und Positionierung erreicht die Galerie auch einen Mehrwert für Landsberg. Und die Künstler kommen hierher, das liegt nicht zuletzt auch an den besonderen örtlichen Gegebenheiten.

Info: Die Weihnachtsausstellung ist noch bis Ende Januar 2008 zu sehen. Geöffnet ist Mo. bis Fr. von 9.30 - 12.30, 14.30 bis 18.00, Sa. von 9.30 bis 13.00 Uhr.

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