Utting Das Thema Mobilfunk war in der jüngsten Sitzung des Uttinger Gemeinderats Inhalt einer längeren Diskussion. Der Verein "Schutz vor Mobilfunk in Utting" hat erneute Messungen der Strahlenwerte im Wohnbereich sowie in den Bereichen des Kindergartens und der Schule durch das unabhängige Institut "Ibaum" beantragt, welches schon einmal für die Gemeinde tätig war. Bei einigen Anwohnern hätten sich Krankheitssymptome geäußert, so die Argumentation. Der Verdacht, dass bereits auf UMTS aufgerüstet sei, hat sich laut Nachfrage von Bürgermeister Josef Lutzenberger (GAL) so aber nicht bestätigt.
Karl Sauter (CSU) sagte, dass der Finanzausschuss den Wunsch der Bürger für berechtigt ansieht, "aber auch auf das Geld schauen muss". Sauter spielte darauf an, dass die Arbeit eines beim Mobilfunkpakt akkreditierten Büros zu 90 Prozent bezuschusst wird.
Das Ergebnis der Diskussion war ein Kompromiss mit den Antragstellern. Zwölf der 14 anwesenden Gemeinderäte stimmten für eine zeitnahe Messung. Eine erneute Vergabe an das Institut Ibaum scheiterte jedoch an einem 7:7-Patt.
Zweiter Antrag vertagt
Der Antrag des Vereins "Soziale und kulturelle Dienstleistungen Ammersee-West" auf Übernahme der Personalkosten für die Koordination des Bürgertreffs wurde einstimmig bis zu den Haushaltsberatungen zurückgestellt. (gerst)
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