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24. August 2011 14:00 Uhr

Lechsteg

Teil des Wegenetzes

Grüne sind von Vorteilen des geplanten Übergangs überzeugt

Landsberg Die Landsberger Grünen machen sich für den Lechsteg zwischen Mutterturm und Inselbad stark. „Wie von den Landsberger Grünen und einer großen Mehrheit der Landsberger wiederholt gefordert, müssen die Belastungen durch den Autoverkehr in der Stadt verringert werden“, so Ortsvorsitzender Jan Bentele in einer Pressemitteilung: „Dies setzt voraus, dass es ein dichtes und attraktives Fuß- und Radwegenetz gibt.“ Daher befürworteten die Grünen die geplante Holzbrücke für Fußgänger und Radfahrer am Mutterturm als Verbindung zwischen Altstadt und westlichen Stadtteilen. Der Übergang müsse aber Teil eines solchen Netzes sein.

Der Fußgängersteg am Lunapark sei eine wichtige Verbindung zwischen der Altstadt und dem Bahnhaltepunkt Schule oder der Waitzinger Wiese, sei aber zu schmal. Aktuell gibt es laut Bentele keine für Fußgänger und Radfahrer sichere und attraktive Verbindung zwischen Altstadt und westlichen Stadtteilen. Die geplante Holzbrücke verbinde auf kürzestem Weg IKG und Altstadt mit Bahnhof, Post, Stadtverwaltung sowie mit einer zukünftigen Bahnüberquerung auf dem Gelände der Pflugfabrik, der neuen Altenwohnanlage und den westlichen Stadtteilen.

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Die Brücke werde aber nur dann eine spürbare Entlastung vom Autoverkehr entfalten, wenn sie in ein durchgängiges Rad-/Wegenetz eingebunden wird. Eine direkte, ampelbasierte Querung der Katharinenstraße vom Englischen Garten kommend hin zum Fuß- und Radweg auf der Von-Kühlmann-Straße fehle bis heute. Auch an der B17 alt in Höhe Bahnhaltepunkt Schule fehle eine sichere, ebenerdige Querungsmöglichkeit.

Den Mutterturm in den Mittelpunkt gestellt

Die Planer, so ist Bentele überzeugt, hätten die Brücke nicht ohne Grund am Mutterturm platziert: Sie sei so ohne Höhenunterschiede bequem erreichbar: „Die Brücke stellt den Mutterturm bewusst in den Mittelpunkt und setzt ihn so in Szene.“ Die Blickbeziehung Lechpromenade – Holzbrücke werde besonders schön, er Park so umgestaltet, dass er den Ideen Herkomers besser entsprechen werde als heute. Die Brücke aus Holz werde sich in die wald- und buschreiche Umgebung harmonisch einfügen.

Da Wohnmobile inzwischen auf der Waitzinger Wiese parken, muss der Brückenbau nach Ansicht der Grünen mit einer Verkleinerung des Parkplatzes am Mutterturm und einer Vergrößerung des Herkomerparks einhergehen, um diese lech- und altstadtnahen Grün- und Erholungsflächen aufzuwerten. Dabei wollen die Grünen darauf achten, dass das Versprechen, keine größeren Bäume am Lechufer zu fällen, eingehalten wird.

Das Inselbad sei vitaler Bestandteil des Landsberger Stadtlebens. Die Abspaltung eines schmalen Streifens am wenig genutzten nördlichen Ende des Inselbades sei dagegen verkraftbar, heißt es weiter. Die Frage, ob der Lechstrand am Inselbad auch weiterhin nur nach Entrichten des Inselbadeintritts zugänglich sein sollte oder zukünftig gratis, habe mit der Holzbrücke für Fußgänger und Radfahrer nichts zu tun.

Insgesamt seien die Landsberger Grünen von den Vorteilen der geplanten Holzbrücke überzeugt. Sie wollen sich laut Jan Bentele nach Kräften dafür einsetzen. (hön)

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