Bei den Bauarbeiten stellte man fest, dass das Bauwerk teilweise nicht mit alten Plänen übereinstimmt. Von Dieter Schöndorfer

Es sind nicht die Minusgrade der momentanen Frostperiode und auch nicht der hart gefrorene Boden, die den Arbeitern der Kauferinger Firma Riebel Baustoff einiges an Kraft, Ausdauer, Fantasie und Geschick abverlangen. Es sind die Überraschungen, die sich ergeben, je weiter man bei den Abbrucharbeiten der Fußgängerunterführung vorankommt.
Hans Huttenloher, Leiter des Straßenbauamtes bei der Stadt Landsberg: „Die Angaben in den Plänen, die dem Bauamt zur Verfügung stehen, weichen doch immer wieder sehr stark von dem ab, was wir vor Ort tatsächlich vorfinden.“ Ein Beispiel? So sollten die Stahlbetonteile am nördlichen Treppenabgang laut Plan 30 Zentimeter dick sein. Tatsächlich aber, so Huttenloher, sind die Platten bis zu 70 Zentimeter dick.
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