Dienstag, 25. April 2017

Landsberg

21. April 2017 20:05 Uhr

Unterdießen

Viel Geld für die Kleinen

In Unterdießen steht das Großprojekt Kindergartenausbau an. Die Gemeinde wird rund 1,5 Millionen Euro an Krediten benötigen. Von Frauke Vangierdegom

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1,5 Millionen Euro an Krediten wird die Gemeinde Unterdießen benötigen, um seine geplanten Investitionen verwirklichen zu können.

Knapp zwei Millionen Euro schwer ist der Verwaltungshaushalt 2017 in der Gemeinde Unterdießen, 3,7 Millionen Euro der Vermögenshaushalt. Das Finanzpaket, mit dem Bürgermeister Alexander Enthofer und sein Gemeinderat in den nächsten Monaten haushalten müssen, wurde beschlossen.

1,5 Millionen Euro an Krediten wird Unterdießen demnach benötigen, um seine geplanten Investitionen verwirklichen zu können. Allem voran die Erweiterung, der Um- und Ausbau des Kindergartens, der mit Bau- und Baunebenkosten von rund 1,15 Millionen Euro sowie den Kosten für den notwendigen Grunderwerb in Höhe von rund 275000 Euro das mit Abstand aufwändigste Projekt des Jahres sein wird. Wie berichtet, ist die Erweiterung des Kindergartens dringend erforderlich. Nicht nur die energetische Sanierung steht an, auch die Schaffung von Kinderkrippen-Plätzen habe aufgrund der steigenden Nachfrage hohe Priorität.

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Auch für den Erwerb unbebauter Grundstücke zur Erschließung neuer Baugebiete, wie das geplante und umstrittene Baugebiet in Dornstetten verschlingt viel Geld – auch hier geht es mit 1,14 Millionen Euro in den sechsstelligen Zahlenbereich.

Um die geplanten Maßnahmen zu schultern, reichen die im laufenden Geschäft einer Kommune erwirtschafteten Beträge aus dem Verwaltungshaushalt nicht mehr aus. Neben der Kreditaufnahme plant die Verwaltung der Gemeinde Unterdießen in diesem Jahr auch mit einer Entnahme aus den in den Vorjahren gebildeten Rücklagen. Und zwar in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro.

Die vom Freistaat zu erwartende Investitionspauschale von rund 126000 Euro mute da eher als Tropfen auf den heißen Stein an, so dass der Schuldenstand in der Gemeinde Unterdießen bis zum Jahresende auf etwa 2,66 Millionen Euro angewachsen sein dürfte. Gleichzeitig sollten sich aber am Jahresende immer noch gut 1,8 Millionen Euro im Rücklagen-Topf befinden, knapp das Hundertfache des Betrages, der als Mindestrücklage in einer Kommune gesetzlich geregelt ist.

Dennoch schrumpft die Rücklage heuer um etwa die Hälfte. Die Mindestrücklage berechnet sich aus den Ausgaben aus dem Verwaltungshaushalt, die in den vergangenen drei Jahren erfolgt sind. In Unterdießen waren das 2014 fast 1,7 Millionen Euro, im Jahr 2015 etwas weniger als 2,1 Millionen Euro und im vergangenen Jahr rund 1,8 Millionen Euro. Macht durchschnittlich Ausgaben von 1,86 Millionen Euro pro Jahr. Ein Prozent davon muss die Gemeinde als Rücklage nachweisen können, wären also etwa 18500 Euro.

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