5 Gramm mit A-cappella-Gesang auf hohem Niveau

Mit großem musikalischen Können und viel Temperament sorgte das fünfköpfige A-cappella-Ensemble „5 Gramm“ am Freitagabend für große Begeisterung im fast voll besetzten Rathausfestsaal. Mit Stimme, Tempo, Witz und Sexappeal präsentierten sie Songs aus Gospel, Rock, Pop und Jazz.
Seit Oktober 2010 treten die fünf hochmusikalischen Freunde, von denen vier durch die legendäre Chorschule von Arthur Groß in Marktoberdorf gegangen sind, gemeinsam unter dem leicht schräg anmutenden Namen „5 Gramm“ auf. Der entstand, indem sie die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen einfach zu einem neuen Wort zusammenfügten: Georgy Heinecker (Tenor), Rupert Schmauch (Bass), Andreas Schmauch (Bariton), Maria Schmauch und Monika Stapf.
Bekanntes neu arrangiert
Bei den Stücken handelte es sich meist um Coverversionen bekannter Songs, die von Rupert Schmauch, zugeschnitten auf die Stimmlagen des Ensembles, arrangiert wurden, teilweise wurden auch Arrangements von bekannten A-cappella-Formationen wie den King’s Singers (Keep in the middle of the road), Manhattan Transfer (Operator - Information, Give me Jesus on the line) und The Real Group (Chili con carne) interpretiert. Klasse auch die Liebeserklärung an die Deutschlehrerin – „die Frau, die wo für mich die allereinzigste war“ –, ein Lied der Wise Guys aus dem Jahr 2008. Insgesamt eine gelungene Mischung: Fetzige Nummern (Fallen leaves) wechselten ab mit eher leisen Songwriter-Stücken (The rose), zwischen bekannte Hits (Don’t worry, be happy) schoben sich fast schon vergessene Songs aus den Sechzigern (Good lovin, and when I die). Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe des LT.
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