Freitag, 15. Dezember 2017

Landsberg

07. Dezember 2017 16:31 Uhr

Egling

Von Egling nach Grafrath im Stundentakt

Die Regionalbuslinie ist jetzt offiziell eröffnet. Am 11. Dezember beginnt ein vierjähriger Probebetrieb. Warum diese Anbindung an den Münchner Verkehrsverbund (MVV) aus Sicht des Landkreises Landsberg nur ein kleiner Schritt in die Zukunft ist. Von Walter Herzog

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Die stellvertretenden Landräte Peter Ditsch Landsberg und Ulrich Schmetz sowie die Bürgermeister Joseph Schäffler (Moorenweis), Ferdinand Holzer (Egling), Erwin Frauenhofer (Jesenwang) und Markus Kennerknecht (Grafrath) geben formell die Regionalbuslinie 828 für den Personennahverkehr frei.
Foto: Walter Herzog

Mit der Eröffnung der Buslinie 828 wird Egling als erste Gemeinde des Landkreises Landsberg an den Regionalbusverkehr des MVV-Tarifverbundes angegliedert, sagte Christian Mayer, der Bereichsleiter des Münchner Verkehrsverbundes (MVV) für Regionalbusverbindungen, bei der Vorstellung der Linie 828 in Egling. Mit dieser Regionalbuslinie erhält die Paartalgemeinde eine direkte Verbindung nach Grafrath und ist damit an das S-Bahnnetz (Linie S4) angeschlossen.

An das S-Bahnnetz angeschlossen

Ab 11. Dezember beginnt für Egling nun ein vierjähriger Probebetrieb. Der Bus verkehrt werktags von 5.29 Uhr bis 21.29 Uhr im Stundentakt. Zusteigen können die Bürger an der Haltestelle Pfarrkirche, an der Hauptstraße unterhalb der Pfarrkirche St. Vitus und am Bahnhof. Dort besteht auch Anschluss an die Ammerseebahn nach Augsburg, Weilheim und Schongau.

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„Dies wird besonders für München-Pendler eine interessante Alternative sein“, meinte Eglings Bürgermeister Ferdinand Holzer. Er drückte seine Freude darüber aus, dass die Gemeinde selbst nicht groß aktiv werden musste, um diese Verbindung zu erhalten. Holzer artikulierte den aktiven Beitrag der Gemeinde mit dem Hinweis, dass mangels einer Wendemöglichkeit am Bahnhof die Straße hin zum Wertstoffhof ausgebaut worden sei.

Initiative ging von Fürstenfeldbruck aus

Die Initiative für die neue MVV-Regionalbuslinie sei aber vom Landratsamt Fürstenfeldbruck ausgegangen. Dessen stellvertretender Landrat Ulrich Schmetz stellte die Bedeutung der Verbindung für die an der Strecke liegenden Gemeinden Dünzelbach, Moorenweis und Jesenwang in den Fokus und betonte, dass zum Fahrplanwechsel die Landkreise Fürstenfeldbruck und Landsberg erstmals mit MVV-Regionalbussen verbunden seien.

„Man muss dem Landkreis Fürstenfeldbruck dankbar sein, dass das Denken nicht an der Landkreisgrenze aufhört“, sagte dazu Dietmar Winkler, der im Landratsamt Landsberg für den öffentlichen Personennahverkehr verantwortlich ist. Er war sich mit dem stellvertretenden Landrat Peter Ditsch darin einig, dass sowohl beim Landkreis als auch beim MVV weiter die Bereitschaft bestehe, irgendwann einmal in Sachen Tarifverbund Einigkeit zu erzielen. „Wir sehen die Regionalbuslinie 828 als einen kleinen, aber sichtbaren Schritt, um dem MVV näher zu kommen“, so Ditsch.

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