Freitag, 28. April 2017

Landsberg

03. Juni 2016 00:04 Uhr

Ausdauersport

Eisenharter Kampf bei über 30 Grad

Die Dießener Triathleten Alexander Steffens und Dominic Wimmer beim halben Ironman in Österreich

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Ironman-Luft schnupperten die Dießener Triathleten Alexander Steffens (Triathlon-Team Schongau) und Dominic Wimmer (Post SV Weilheim) beim 70.3-Wettbewerb im niederösterreichischen St. Pölten. Und den beiden wurde bei dem Wettkampf einiges abverlangt, der bei Temperaturen über 30 Grad über die Bühne ging.

1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer laufen – addiert machen die Strecken des halben Ironman 70,3 Meilen, woher sich der Name des Wettkampfs ableitet. Mehr als 2000 Athleten aus aller Welt waren beim Ironman 70.3 Austria vertreten, der einige Besonderheiten aufweist. Geschwommen wird – unterbrochen von einem rund 200 Meter langen Landgang – in zwei Seen, und die ersten gut 20 Kilometer der 90 Kilometer langen Radstrecke werden auf einem gesperrten Autobahnteilstück gefahren.

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Für Alex Steffens lief es in der Auftaktdisziplin nach Plan. Nach 30:18 Minuten hatte er das Schwimmen erledigt und drückte auf dem Rad gleich richtig aufs Gas. „Bis Kilometer 60 konnte ich einen nach dem anderen einsammeln. Danach hat es mir den Stecker gezogen, weil ich mich wohl zu wenig verpflegt habe“, so der 23-Jährige. 2:27:49 Stunden benötigte er fürs Radfahren und versuchte im abschließenden Halbmarathon noch, seine erste Mitteldistanz „irgendwie nach Hause zu bekommen“. Nach insgesamt 4:44:09 Stunden erreichte Steffens als 175. in der Gesamtwertung (11. in der Altersklasse) das Ziel. „Ich war völlig erleichtert und habe mich mit letzter Kraft in den Beinen über die Ziellinie geschleppt.“

Dominic Wimmer benötigte für die 1,9 Schwimmkilometer 38:46 Minuten. Auf dem Rad hatte er nach dem ersten Teilstück auf der gesperrten Autobahn zunächst etwas Probleme, konnte sich jedoch am steilen Anstieg nach Gansbach wieder ins Rennen zurückkämpfen und etliche Athleten überholen. Sein Radsplit vor dem Wechsel in die Laufschuhe: 2:42:17 Stunden. Um sein Ziel zu erreichen, den Wettkampf unter fünf Stunden zu beenden, hätte der 33-Jährige in seiner Paradedisziplin den Halbmarathon unter 90 Minuten laufen müssen. „Normalerweise ist das kein Problem für mich. Aber irgendwie hat mir nach dem Radfahren die Kraft gefehlt und dann hat sich auch die Motivation verabschiedet. Aber zum Ende hin ging es dann wieder“, so Wimmer. Er wurde mit einer Zeit von 5:10:28 Stunden 516. von knapp 1900 Finishern. (lt)

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