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Ausflugsdampfer auf dem Ammersee: Mit der Augsburg ins Blaue

Ausflugsdampfer auf dem Ammersee

Mit der Augsburg ins Blaue

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    Außen ist schon alles frisch gestrichen und geputzt. Drinnen muss noch einiges geschehen, bis die „Augsburg“ morgen in See stechen kann. Norbert Spengler (rechte Bildleiste, drittes Bild von oben) und Florian Schmid (unterstes Bild) tragen ihren Teil dazu bei.
    Außen ist schon alles frisch gestrichen und geputzt. Drinnen muss noch einiges geschehen, bis die „Augsburg“ morgen in See stechen kann. Norbert Spengler (rechte Bildleiste, drittes Bild von oben) und Florian Schmid (unterstes Bild) tragen ihren Teil dazu bei. Foto: Silvio Wyszengrad

     Die „Augsburg“ lacht die Passanten in strahlendem Weiß an. Der Rumpf, das Deck, die Brücke – alles frisch gebürstet, die Fenster glasklar geputzt. Doch bevor das Schiff am Ostersonntag die neue Saison eröffnet, müssen noch einige Handgriffe im Innern erledigt werden.

    Das Schiff liegt friedlich hier an seinem Heimathafen am Nordzipfel des Ammersees in der Gemeinde Inning, Ortsteil Stegen. Aber Harald Lugmair und sein Team gehen jetzt täglich an Bord, damit die „Augsburg“ den letzten Schliff bekommt. Der Betriebsleiter ist dafür zuständig, dass das Schiff gut vorbereitet in sein viertes Jahr startet. Denn auch heuer soll es wieder mit Tausenden Besuchern an Bord über das Blau des Ammersees schippern.

    Rund 70000 waren es im vergangenen Jahr. „Die ,Augsburg‘ wird fast täglich auslaufen, da muss sie natürlich in jeder Hinsicht topfit sein“, sagt Lugmair. Dabei beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison schon mit dem Ende der alten. Mitte Oktober 2011 machte die „Augsburg“ die letzte Fahrt des Jahres. Danach wurden die Tische und Bänke auf dem Oberdeck abgebaut und Restwasser aus allen Pumpen entleert, damit über Winter nichts gefrieren kann. Die „Augsburg“ überwintert nämlich am Hafen.

    Ab Anfang Januar beginnt dann immer die Zeit der 19-köpfigen Mannschaft an Land. Schreiner, Schlosser, Elektriker in der hauseigenen Werkstatt kümmern sich um sämtliche Arbeiten an den vier Schiffen, die am Ammersee anliegen. Für die „Augsburg“ waren dieses Jahr auch Lackierer im Einsatz, denn die Banklatten brauchten wieder neuen Glanz. „Als relativ neues Schiff ist die ,Augsburg‘ technisch noch sehr gut in Form“, sagt Lugmair. Daher halte sich der Aufwand für das Schraubenschiff noch im Rahmen.

    Auskünfte zu Fahrplänen der Augsburg am Ammersee unter Telefon 08143/94021. Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe des LT.

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