Montag, 11. Dezember 2017

Landsberg

22. August 2012 12:09 Uhr

Radsport

Zu vielen Medaillen geflitzt

Einradsportler des TSV Landsberg bei der WM

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Landsberg/Brixen Erfolgreich an der Einrad-Weltmeisterschaft in Brixen, Südtirol, nahm der TSV Landsberg teil. An elf Tagen kämpften 1400 Teilnehmer aus 33 Nationen von Japan, Neuseeland über Südkorea bis Amerika und Kanada um die begehrten Medaillen. 18 aktive Lechflitzer fuhren mit Eltern und Betreuern nach Südtirol. Mit insgesamt 21 Medaillen in den Altersklassen und sogar zwei dritten Plätzen in den Finalrennen kehrten sie überglücklich zurück. Mit den Erfolgen in den Gruppenküren kamen noch acht Silber- und fünf Bronzemedaillen hinzu, wodurch dann 14 der 18 Lechflitzer Edelmetall mit nach Hause bringen konnten.

Beim Auftakt-Rennen über zehn Kilometer erlangte Favorit Simon Rodler gleich den undankbaren 4. Platz. Doch mit Beginn der Bahnrennen kehrte er zu seiner alten Form zurück. Der Titel in seiner Altersklasse im 100-m-Rennen und Rang drei im Finale um die WM-Krone waren der Lohn. Auch Theresa Ludwig konnte über die 100 Meter mit persönlicher Bestzeit klar gewinnen und sich damit sogar mit Bestzeit aller Frauen für das Finale qualifizieren. Ein Sturz im Finale beendete aber alle Träume.

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In der Disziplin 50-Meter-Einbein qualifizierten sich die beiden ebenfalls mit persönlichen Bestleistungen für die Finalrennen mit einem 1. Platz von Simon und einem 3. Platz von Theresa. Ihr gelang mit knappem Rückstand der dritte Platz. Beide waren nicht nur die besten Deutschen, sondern sogar die besten Europäer.

Mit dem Ersatzrad eines Streckenpostens ins Ziel

Beim bisher engsten MuniDownhill-Rennen von der Bergstation des Plose bis hinab zur Talstation (850 Höhenmeter) wurde Simon Rodler vom Pech verfolgt: mit Bestzeit unterwegs platzte ihm der Reifen. Mit einem Ersatzrad eines Streckenpostens landete er als Zehnter im Ziel. Besser erging es dort Anna-Lena Blaschke, die trotz defekter Bremse als Zweitschnellste die Ziellinie passierte und dafür mit Gold belohnt wurde. Seinen Weltmeistertitel von 2010 im IUF-Slalom konnte Simon Rodler zwar nicht verteidigen. Doch sein Weltrekord vom vergangenen Jahr hat weiterhin Bestand.

Der zehnjährige Angelo Olbrich, jüngster „Lechflitzer“, sauste die zehn Kilometer von Klausen nach Brixen (38:08,272 Minuten). Mit seinem 20-Zoll-Rad war er somit schneller als manch Älterer mit 24-Zoll-Rad und überfuhr als Erster seiner Altersklasse die Ziellinie.

In der Teamkategorie Kleingruppen mit zwei bis vier Fahrern, welche nach jeder Runde im Stadion wechseln durften, startete Simon Rodler zusammen mit Christian Eckert aus Dogern (Schwarzwald) und zwei befreundeten Japanern Soya und Takahiko Fujii aus Tokio als Renngemeinschaft. Am Start mit zwei 29-Zoll-Einrädern mussten sie sich nur den deutlich größeren 36-Zoll-Einrädern, die zum Teil sogar mit Gangschaltung ausgestattet waren, geschlagen geben und landeten auf dem hervorragenden 6. Platz.

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