Freitag, 29. August 2014

Kommentare der Redaktion

03. Februar 2013 18:43 Uhr

Falsche Rechnung

Die Summe klingt gewaltig: 200 Milliarden Euro, so viel wie kaum ein anderes Land, gebe Deutschland für Familienförderung aus, mit bescheidenem Erfolg angesichts der Geburtenrate.

i

Doch es lohnt sich ein genauerer Blick: Ehegattensplitting, Witwenrente oder gemeinsame Krankenversicherung haben so gut wie nichts mit einer Geburtenzahlförderung zu tun. Und unter den OECD-Industriestaaten liegt Deutschland als eines der wohlhabendsten Länder mit Ausgaben von 3 Prozent des Bruttosozialprodukts nur knapp über dem Durchschnitt von 2,6 Prozent.

Die Empörung entspringt den in der Familienpolitik auf allen Seiten scheinbar nicht unterdrückbaren Ideologien: Die einen halten das Ehegattensplitting für ein Symbol eines unmodernen, überkommenen Familienbildes. Andere die Kleinkindbetreuung außer Haus für einen Werteverfall der Familie in der deutschen Gesellschaft.

ANZEIGE

Beides sind Zerrbilder. Veränderte Ausgangsprobleme brauchen veränderte Lösungen. Tatsächlich ist die Familienpolitik parteiübergreifend auf einem besseren Weg, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen, als die Debatten vermuten lassen. Und dann steigt vielleicht auch die Geburtenrate.

i

Artikel kommentieren

Blogs aus der Redaktion

Die Kamera ist mein Notizbuch, wenn ich ohne Ziel unterwegs bin und aus dem Album des Alltags mitnehme, was mir beiläufig als sehenswürdig auffällt.

Zur Kolumne
Miriam Zissler
Lokalredaktion Augsburg

Ausgehen in Augsburg: Miriam Zissler schreibt über Bars, Klubs, Cafés, Restaurants und mehr.

Zur Kolumne
Jürgen Marks
Chefredaktion

Tagebuch aus Stadt und Land - Einblicke in Politik, Medien und das Internet

Zur Kolumne
Sascha Borowski
Online-Redaktion

Notizen aus der Online-Redaktion

Zur Kolumne
Karin Seibold
Redaktion

Mein Augsburg: Über das Leben und die Menschen in der Stadt

Zur Kolumne

"Menschenskinder" sind immer für eine Überraschung gut.

Zur Kolumne

Jogger-Blogger: Von Null auf Zehn...

Zur Kolumne