Die Lage ist ernst, im Währungs-wie im Tierreich. Wenn der Euro ein Lebewesen wäre, sagen wir eine Kuh, hätte sich längst der Tierschutzverein eingeschaltet. Die Währung würde uns weggenommen, so nachlässig wird sie gehalten.
Wir leben wie im Saustall, plündern den Staat aus (was geht uns dieser Ausbeuter an!), häufen Schulden an, tanzen auf dem Misthaufen, machen uns dreckig, teilen das wütend der Regierung mit und bekommen vom Staat die Reinigungskosten bezahlt. Einige überlegen schon, ob üblen Euro-Quälern die Währung weggenommen werden soll. Eine Art Nord-Euroreservat um Deutschland, Österreich und Frankreich würde Währungsschützern behagen. Oder gleich zurück zur D-Mark? War sie nicht ein prächtiger Bulle und nicht so eine Problemwährung wie der Euro?
Da wären wir beim „seriösen und ruhigen“ Prachtbullen Ernst, der die sture Yvonne anlocken soll. Auch im Tierreich herrscht in diesem Sommer Chaos. Kühe wie Yvonne glauben Rehe zu sein. Und wie steht es um die Retter? Ernst ist ein falscher Held, ein Ochse, kein Bulle. Er kann Yvonne nicht wirklich glücklich machen. Ernst ist unseriös. Sei klug, Yvonne! Falsche Bullen sind der Freiheit Tod.