Die Washtec-Mitarbeiter in Augsburg sollten nun aber endlich erfahren, wie es am Stammsitz weitergeht.
Die Mitarbeiter von Washtec haben Antworten verdient. Auch nach monatelangen Verhandlungen wissen sie nicht, ob ihre Arbeitsplätze von Augsburg nach Tschechien abwandern. Das stellt wieder eine Hängepartie für die Beschäftigten dar, die sich schon in der Vergangenheit durch die Krise kämpfen mussten. Denn der Anlagenbauer kommt seit Jahren nicht zur Ruhe. Diesmal trüben Millionenverluste in Nordamerika die Aussichten der Firma. Die Manager sehen sich in Kanada und den USA mit Problemen konfrontiert.
Die Märkte in Nordamerika sollten eigentlich das Geschäft der Zukunft werden, weil sie noch nicht so gesättigt sind wie in Mitteleuropa. Jetzt aber muss das Unternehmen prüfen, ob es dort überhaupt weiter investieren will. Der Washtec-Vorstand hat aber bereits andere Märkte als neue Wachstumshoffnungen ausgemacht. In China und Osteuropa hoffen die Verantwortlichen des Unternehmens, schlummernde Potenziale erschließen zu können. Bleibt zu hoffen, dass die Probleme in Nordamerika helfen, Fehler künftig zu vermeiden. Die Mitarbeiter in Augsburg sollten nun aber endlich erfahren, wie es am Stammsitz weitergeht. Washtec muss jetzt Klarheit schaffen.
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