Für die Dorferneuerung in der Gemeinde ist der offizielle Startschuss gefallen.

Der Startschuss für die Dorferneuerung in Stetten ist gefallen. Mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro kann die Gemeinde nun in die Detailplanung gehen. Die Fördermittel stammen aus dem Bayerischen Dorferneuerungsprogramm, für das sich Stetten bereits 1994 beworben hatte. Jetzt überbrachte der Präsident des zuständigen Amts für Ländliche Entwicklung Schwaben, Johann Huber, die frohe Kunde, dass es 1,5 Millionen Euro sind, mit denen der Freistaat die Dorferneuerung in Stetten unterstützt.
Was in den nächsten Jahren im Einzelnen an Verschönerungsmaßnahmen realisiert werden kann, soll nach und nach in der noch zu gründenden Teilnehmergemeinschaft sowie im Gemeinderat beraten werden. Grundlage wird ein Wunschzettel sein, den rund 40 Stettener Bürger gemeinsam mit dem Planungsbüro Daurer aus Wiedergeltingen erarbeitet haben. Als sogenannte Schlüsselmaßnahmen wurden dort die Platzgestaltung am Dorfgemeinschaftshaus in Stetten, die Umgestaltung des Kirch- und Dorfplatzes im Ortsteil Erisried sowie neue Räume für die Dorfgemeinschaft festgehalten.
Neben der Förderung von öffentlichen Projekten können im Programm der Dorferneuerung auch private Initiativen finanziell unterstützt werden. Bürgermeister Peter Schropp betonte, dass das Dorferneuerungsprogramm für Stetten genau zum richtigen Zeitpunkt komme. Nach vielen Investitionen in die Infrastruktur der Gemeinde gebe es heute einen größeren finanziellen Spielraum für Maßnahmen der Dorferneuerung, sagte er.
Für Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium, ist das Programm des Freistaats ein „Anschub durch die öffentliche Hand“. Der CSU-Politiker forderte die Bürger in Stetten und Erisried auf, sich aktiv an der Dorferneuerung in ihrer Gemeinde zu beteiligen. Ziel müsse es sein, „das Leben, Wohnen und Arbeiten im ländlichen Raum“ so attraktiv wie möglich zu gestalten.
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