Pfaffenhausens Bürgermeister Roland Krieger blickt auf 2011 zurück
Pfaffenhausen Einen Rückblick in Bildern präsentierte Bürgermeister Roland Krieger bei der jüngsten Marktgemeinderatssitzung in Pfaffenhausen – und zwar genau so viele Bilder „wie der Speicherstick schafft“, betonte er.
Um 39 Projekte unterschiedlicher Größe habe sich der Markt im abgelaufenen Jahr gekümmert, fasste Krieger zusammen. Und er blickte auch nach vorn: „Wir stehen vor der ganz großen Herausforderung der Demografie.“ Das Rentenschockproblem – dass die Rente geringer ausfällt als erwartet – sei ein wichtiges Thema. Um Wohnen und Versorgung im Alter müsse sich die Kommune ebenso Gedanken machen wie um bezahlbaren Wohnraum für Jüngere, beispielsweise Auszubildende.
In seinem Rückblick ging Roland Krieger noch einmal auf eine Auswahl an Themen ein, die die Marktgemeinde im vergangenen Jahr bewegt hatten. So würde das Projekt Kirche jetzt „seinen Weg gehen“ – die Sanierung ist für kommendes Jahr geplant. Auch die Erschließungsarbeiten am interkommunalen Gewerbepark seien so gut wie abgeschlossen.
Der Ringschluss durch die 20 kV-Leitung zwischen Pfaffenhausen und Schöneberg sei ein „Jahrhundertprojekt für die Stromversorgung“ gewesen. Der Weiher Unterfeld wurde saniert und der Kreisverkehr am Ortseingang Pfaffenhausens fertiggestellt. Passend dazu zeigte Krieger ein Foto von einem Pärchen, das im Brunnen innerhalb des Kreisverkehrs badet – und fügte schmunzelnd hinzu: „Ich hab nur das harmloseste Bild genommen.“
300 Bäume habe man im Rahmen des Obstbaumprojektes gepflanzt, man habe Brücken und Bahnübergänge in Augenschein genommen. Die Raumplanung in Sachen Kindergarten wird den Markt wohl noch länger beschäftigen – gerade bezüglich der Kinderkrippe stelle sich laut Krieger die Frage: „Wie geht es weiter?“
Der Bürgermeister ging auch auf die Veranstaltungen im Markt ein – von den Pfaffenhausener Gesprächen bis hin zum „Bahngipfel“. „Pfaffenhausen leuchtet“ sei „super besucht“ gewesen, so Krieger. Nach Anregungen von Bürgern werde man prüfen, ob man künftig die Straße während der Veranstaltung sperren könne. Er schloss seinen Vortrag mit einem Bild aus dem Storchennest, das heuer wieder mit Jungstörchen besetzt war. Künftig soll es eine Internetleitung zum Turm geben, so dass man die Vögel quasi in Echtzeit beobachten könne. (home)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: