Sonntag, 22. Oktober 2017

30. Dezember 2016 18:03 Uhr

Jahreskonzert in Oberrieden

Alle Jahre wieder

Musikanten machen ihren Gästen ein  klingendes Weihnachtsgeschenk Von Maria Schmid

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„All I want for Christmas“ sang Mariah Carey und meinte damit: „Ich will gar nicht viel zu Weihnachten, genau genommen brauche ich eigentlich nur eine einzige Sache.“ Damit entsprach sie voll und ganz den Wünschen der Oberriedener und der Freunde der Blasmusik. Für sie steht das schon seit vielen Jahren fest, sie brauchen ihr beliebtes Jahreskonzert der Musikkapelle Oberrieden zu Weihnachten, und das gleich zweimal. Diesen Wunsch erfüllten die rund fünfzig Musikerinnen und Musiker mit ihrer Dirigentin Marina Beer sehr gerne und wurden dafür vom Publikum mit viel Beifall belohnt.

Mit „Flashing Winds“ wehte gleich zu Beginn eine frische Brise durch die Sporthalle.

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Dass das Programm auch große Konzertliteratur zu bieten hatte, zeigte die sehr gut interpretierte „First Suite in Es“ von Gustav Holst. Die drei verwandten Sätze „Chaconne, Intermezzo und Marsch“ bilden musikalisch eine geschlossene Einheit, die bereits 1909 zu einem der ersten und wichtigsten Werke für die Besetzung eines Blasorchesters zählte.

Die Kapelle wurde heuer 80 Jahre alt

Die Musikkapelle meisterte nicht nur das mit Bravour. Ob der „Canterbury Chorale“, die „Blue Hole“ oder der Marsch „Kaiserin Sissi“, bei allen Werken kam die in diesem Jahr besonders empfundene „Jubiläumsfreude“ auf, schließlich konnte heuer das 80-jährige Bestehen der Kapelle gefeiert werden.

Virtuos und mit großer Spielfreude trug Tamara Demmler die „Virtuospolka“ von Adam Hudec vor. Dass sie dafür einen großen Sonderapplaus bekam, war mehr als wohl verdient.

Ennio Morricone schrieb Filmmusikgeschichte. Wer kennt nicht seine Musik zum Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ und viele andere?

Die in einem Medley von Johan de Meij zusammengestellten Melodien ließen die Filme lebendig werden.

Mehrere Zugaben

Mit den Zugaben geizten die Oberriedener Musikanten beim Jahreskonzert nicht. Sie spielten die Polka „Vergelt’s Gott“ von Michael Schiegg und den allseits beliebten Radetzkymarsch.

Mit der Musik zu dem bekannten Lieblingsweihnachtsmärchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ kam schließlich auch noch ein echter Weihnachtsklassiker zu Gehör.

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