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30. November 2011 23:00 Uhr

Doppeljubiläum

Alles begann mit ein paar Glühbirnen

In Pfaffenhausen gibt es seit 25 Jahren den Klausenmarkt und zum 10. Mal „Pfaffenhausen leuchtet“

Pfaffenhausen Den öffentlichen Klauseneinzug mit Himmelswagen gab es als Pfaffenhausener Besonderheit schon viele Jahre, als die „Freunde Pfaffenhausens“ 1987 dazu einen Klausenmarkt initiierten. Spontan machten Einzelhändler und Vereine mit und so entstand vor 25 Jahren auf dem Marktplatz ein kleines Budendorf, in dem der Nikolaus empfangen wurde. Im Lauf der Jahre wurden die Lichter immer mehr. Pfaffenhausen leuchtete sichtlich auf.

Die Pfaffenhausener hatten sichtlich Feuer gefangen. So entstand unter Leitung der „Handels- und Gewerbevereinigung“ 2002 ein Tag der Begegnung, bei dem es nicht um Geschäft und Kommerz gehen sollte. Zuerst hieß er „Weihnachtszauber“ und wurde dann zu „Pfaffenhausen leuchtet“ entwickelt. So wird nun seit zehn Jahren den Besuchern eine Mischung aus Kunst, Musik und gemütlicher Einkehr geboten.

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So auch wieder am kommenden Freitag, 2. Dezember. Die Handels- und Gewerbevereinigung (HGV) hat wieder eine Fülle von Attraktionen vorbereitet. Das Angebot ist so groß, dass es gut ist, das „Programmfaltblatt“ als Führer in die Hand zu nehmen. Dieses liegt in Pfaffenhausen in allen Geschäften und Banken aus.

Aktionsschwerpunkte sind das Raiffeisenhaus, die Schranne, der Hof von Schmied Leinauer, die Polsterer-Werkstatt Probst und das Areal der Leinsle-Metzgerei. Märchenerzähler, Porträtmaler, Schnitzer oder Weihnachtsgeschichten im Schäferwagen sorgen für adventliche Beschaulichkeit. Im Raiba-Haus kann man selbst gebackene Laibla verkosten und die „Laibla-Königin 2011“ wählen. Dort wartet auch der Kindergarten mit dem Kasperletheater „Der verschwundene Nikolaus“ auf.

Im Engelspostamt in der Schranne geht die Wunschpost ab. Peter Wagner aus Mindelheim ist im Raiba-Hof mit Oldtimer und Drehorgel zu Gast. Wachsarbeiten präsentieren Carola und Fred Spicker in der Probst-Werkstatt. An verschiedenen Plätzen und Ecken sorgen einzelne Gruppen für eine musikalische Einstimmung. Beim Bummeln durch den illuminierten Flecken kann man in den Schaufenstern auch mehreren Märchengestalten begegnen. Feurig geht es dann zwischen 18 Uhr und 19 Uhr zu, wenn an drei Plätzen Feuerspucker für Nervenkitzel sorgen. Ab 18 Uhr steht zudem Schmied Leinauer an seiner glühenden Esse. Die Fahrten mit dem Pferdewagen beginnen ab 17 Uhr. Höhepunkt von „Pfaffenhausen leuchtet“ ist gegen 20.30 Uhr das Feuerwerk auf dem Kirchplatz.

Mit dem „Klausenmarkt“ auf dem Kirchplatz finden am Samstag, 3. Dezember, die adventlichen Aktionen ihre Fortsetzung. Der kleine Markt wird um 15.30 Uhr eröffnet. Neben Töpferwaren von Christiane Drexel finden vor allem Liebhaber von kulinarischen Spezialitäten ihre Erfüllung.

Mehrere Pfaffenhausener Vereine und Alfons Wanner sorgen für stärkende Angebote. Ab 18 Uhr spielt dann die Flötengruppe Pfaffenhausen, ehe um 18.45 Uhr die Musikkapelle auf den Besuch des Nikolauses einstimmt. Der „Heilige“ wird dann gegen 19 Uhr auf dem Kirchplatz erwartet. (hlz)

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