Eine 52-Jährige hat an einem ungesicherten Bahnübergang im Unterallgäu einen Triebwagen übersehen. Dabei erfasste der Zug das Heck des Wagens und zerfetzte ihn.


Glück im Unglück hatte eine 52 Jahre alte Autofahrerin, die bei einem schweren Bahnunfall zwischen Pfaffenhausen und Weilbach (Landkreis Unterallgäu) nur leicht verletzt wurde.
Beim Überqueren des ungesicherten Bahnübergangs übersah die Frau aus Weilbach am Dienstagabend einen Triebwagen und es kam zum Zusammenstoß. Laut Polizei wurde ihr Auto dabei regelrecht zerfetzt.
Weil der Zug jedoch nur das Heck des Wagens erfasst hat, kam die Frau wie durch ein Wunder mit leichten Verletzungen davon. Der Führer des Triebwagens erlitt einen Schock, die 25 Zugpassagiere blieben unverletzt. Die Höhe des Schadens an Auto, Zug und Gleisen wird mit insgesamt rund 32000 Euro angegeben. Während der Bergungsarbeiten musste die Bahnstrecke zwischen Pfaffenhausen und Krumbach längere Zeit gesperrt werden. Die Gleise zwischen Mindelheim und Pfaffenhausen konnten sehr schnell wieder freigegeben werden.
Erst im September war in Nersingen (Landkreis Neu-Ulm) ein ICE in ein Auto gerast. Die Autofahrerin hatte ebenfalls großes Glück und erlitt nur einen Schock.
(ulf/mz)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: