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01. Februar 2012 16:36 Uhr

Kälte-Hoch Cooper

Ein geplatztes Rohr treibt die Wasserrechnung in die Höhe

Bei eisigen Temperaturen platzen Wasserleitungen ziemlich schnell. Und dann läuft der Wasserzähler ohne Pause.

Des einen Freud, des anderen Leid. Wintersportler genießen jetzt endlich den Winter mit viel Schnee in den Bergen, andere gehen aufgrund der Kälte und Glatteis  kaum noch vor die Tür. Angesichts der momentanen Minustemperaturen und der zu erwartenden Kältewelle in Deutschland gilt es aber vor allem Wasserleitungen und Armaturen vor dem Einfrieren zu schützen. Die Stadtwerke Bad Wörishofen geben entsprechende Tipps. Oberstes Gebot vorab: Das Entleeren von ungenutzten Leitungen und das Schließen von Kellerfenstern sind einfache Methoden, um Kälteschäden zu vermeiden.

„Insbesondere Bauwasseranschlüsse und ungeschützte Armaturen sowie Gartenleitungen sind besonders gefährdet“, so der Leiter der Stadtwerke, Helmut Vater. „Diese können mit Isoliermaterial oder Stofftüchern geschützt werden. Außerdem sollten ungenutzte Leitungen im Garten oder in der Garage entleert werden“, rät Vater.

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Raumtemperatur sollte bei plus acht Grad Celsius liegen

Räume, in denen sich der Wasseranschluss und die Zähleranlage befinden, in denen Leitungen freiliegen oder an Außenwänden installiert sind, sollten durch geschlossene Fenster und Türen oder auch elektrische Frostwächter vor Frost geschützt sein. Bei tagelanger Abwesenheit in Zimmern mit Wasserleitungen für Temperaturregelung – mindestens plus acht Grad Celsius – sorgen oder aber auch hier die Leitung entleeren und abstellen.

Unbemerkte Frostschäden können teuer werden. So kann aus einem aufgerissenen Rohr im Boden viel Wasser versickern, ohne dass es an den obersten gefrorenen Bodenschichten zu Tage tritt. Diese Verluste sind daran erkennbar, dass der Wasserzähler weiter zählt, obwohl alle Wasserhähne geschlossen sind. Wenn es zu Schäden an Hausanschlüssen oder Zählern gekommen ist, sollten die Verbraucher umgehend die Stadtwerke informieren.

Die Hauptleitungen sind frostsicher verlegt

Die Hauptversorgungsleitungen sind nach Auskunft von Vater trotz der extremen Kälte grundsätzlich nicht gefährdet. Diese Leitungen würden ausreichend tief verlegt und frostsichere Werkstoffe eingesetzt. Außerdem fließe das Wasser ständig in den Leitungen. AZ

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