Samstag, 20. Januar 2018

18. Dezember 2016 10:40 Uhr

Betreuung

Ettringer Kindergarten wächst auf das Doppelte

Spatenstich ist erfolgt. Warum die Erweiterung nötig ist - es liegt nicht in erster Linie an der Zahl der Kinder.

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Die Ettringer Kindertagesstätte St. Martin wird auf insgesamt sechs Gruppen erweitert. Nach dem Anbau soll Platz für bis zu 124 Kinder sein.
Foto: Klofat

Robert Sturm ist in Feierlaune. Was den Bürgermeister so freudig stimmt: Noch vor Weihnachten beginnen am Kindergarten St. Martin die Bauarbeiten zur Erweiterung. Am kommenden Dienstag erfolgt der symbolische erste Spatenstich. „Dass wir dieses Jahr noch loslegen können, liegt an glücklichen Wetterumständen, aber auch an der zupackenden Firma“, lobt Sturm. Die Einrichtung wird um 560 Quadratmeter vergrößert – auf nahezu das Doppelte ihrer bisherigen Fläche. Ausgebaut wird das Gebäude in Richtung Westen hin zum alten Bahnhof. Die große Freifläche im Süden, auf der die Kinder spielen, bleibt damit unangetastet.

In sechs Gruppen soll nach dem Umbau Platz für bis zu 124 Kinder sein. „Wir sind dann ein ziemlich großer Kindergarten“, sagt Sturm. Die Erweiterung sei unumgänglich: „In den vergangenen 20 Jahren war die Einrichtung optimal auf den Bedarf zugeschnitten. Zuletzt wurde die Warteliste aber immer länger.“ Das liege nicht nur daran, dass die Ettringer wieder mehr Kinder bekommen, erklärt Sturm. Hauptgrund für den steigenden Bedarf sei, dass die Kinder heute früher in den Kindergarten und teils später in die Schule gehen. „Gerade im Krippenbereich brauchen wir jetzt viel mehr Plätze“, sagt der Bürgermeister.

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Auf Kleinkinder sind die Bauplanungen auch zugeschnitten: Zwei neue Räumen bieten Platz für je zwölf Krippenkinder. Zudem wird ein Nebenraum mit Kochgelegenheit für kleinere Gruppen sowie ein Schlaf- und Sanitärraum eingerichtet. Und auch ein Bewegungs- und ein Kreativraum mit 30 und 40 Quadratmetern Fläche werden geschaffen, die von Kinderkrippen- und Kindergartenkindern gleichsam genutzt werden können. Auch Eltern und Verwaltung profitieren: Für sie wird es Sprechzimmer, Warte- und Bürobereich von 60 Quadratmetern auf der Nordseite geben.

Der großzügige Ausbau wird die Gemeinde nach Einschätzung von Kämmerer Karl Heinz Müller knapp 1,8 Millionen Euro kosten. 750000 Euro, also etwas weniger als die Hälfte der Summe, werden mit Fördermitteln des Freistaats bezuschusst. Den Rest bringt die Gemeinde aus eigenen Mitteln auf. Abgesehen vom Spatenstich folgen bis Jahresende ausschließlich Erdarbeiten umgesetzt. Je nach Wetterlage werde ab 9. Januar weitergearbeitet.

Ganz überraschend kam der zügige Fortschritt für Bürgermeister Sturm sicherlich nicht. Schließlich hatte er selbst seit Juli zur Eile gedrängt. Wann die Erweiterung fertig ist, darauf will sich Sturm aber noch nicht festlegen: „Bei der Bauzeit bin ich lieber vorsichtig. Realistischer Zeitrahmen wäre ein Jahr, aber mit so vielen einzelnen Baufirmen weiß man das nie so genau.“

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Ein Artikel von
Anika Zidar

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