Donnerstag, 22. Februar 2018

14. Oktober 2010 05:15 Uhr

Kultur im Dialog

Mindelheim/Frankfurt Ulrike Schmid stammt ursprünglich aus Erkheim. Seit Jahren betreibt sie ein Beratungsbüro in Frankfurt/Main, pflegt aber weiter Verbindungen zur alten Heimat. Unter anderem unterstützt sie das Kulturamt der Stadt Mindelheim in der Öffentlichkeitsarbeit. Zuletzt hat sie sich mit einem Thema befasst, das zunehmend für Firmen wie Kultureinrichtungen interessant wird: Social Media im Internet. Zu diesem Thema legte sie jetzt eine Studie vor.

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Seit vergangenem Jahr findet Social Media auch zunehmend Beachtung in der Kommunikation von Kultureinrichtungen. Von den 474 untersuchten Kulturinstitutionen nutzt jedes sechste Orchester und jedes vierte Museum mittlerweile Social Media für seine Kommunikationsaufgaben. Dies geht aus der Studie "Das Social-Media-Engagement deutscher Museen und Orchester" hervor, die die Frankfurter Kommunikationsberatung u.s.k. im Zeitraum Februar bis Juni 2010 erstellt hat.

Im Schnitt nutzen deutsche Orchester und Museen lediglich zwei Social-Media-Tools beziehungsweise Communities, um mit ihren "Stakeholdern" zu kommunizieren. Beliebteste Plattform ist das soziale Netzwerk Facebook. Damit liegen die Kultureinrichtungen im allgemeinen Trend, was die Wahl der Plattformen angeht.

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Facebook ist die mit Abstand populärste Community (62 % der Orchester und 70 % der Museen), gefolgt von den Videoplattformen YouTube und Vimeo (43 % der Orchester und 32 % der Museen) sowie dem Mikroblogging-Dienst Twitter (38 % der Orchester und 61 % der Museen).

Immer mehr Kultureinrichtungen investieren in Social Media

Die Netzwerke StudiVZ/MeinVZ und MySpace spielen eine untergeordnete Rolle. Die Foto-Plattform Flickr wird von je 14 % der Untersuchten genutzt. Corporate Blogs bestehen sowohl temporär zur Begleitung einer speziellen Ausstellung oder zu einer Orchester-Tournee als auch als kontinuierlich angelegtes Medium (29 % der Orchester und 21 % der Museen) und werden seitens der Leser vor allem als Informationsmedium betrachtet.

Die Untersuchungen haben gezeigt: Der Trend geht dahin, dass immer mehr Kultureinrichtungen in Social Media investieren. Die Herangehensweisen der Akteure sind jedoch unterschiedlich und weisen in weiten Bereichen der Untersuchungsfelder ein heterogenes Ergebnis auf. Hohe Übereinstimmung ist jedoch bezüglich der Beliebtheit einzelner Social-Media-Kanäle bei den untersuchten Kultureinrichtungen festzustellen. (mz)

Info im Internet

Unter www.kulturzweinull.eu kann man die komplette Studie herunterladen oder per Email an studie@us-k.eu anfordern.

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