Montag, 11. Dezember 2017

03. Mai 2011 06:00 Uhr

Roman

Mindelheim als Ort des Verbrechens

Achim Schregle stellt seinen zweiten Unterallgäu-Krimi vor Von BIA

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Achim Schregle präsentierte in Mindelheim seinen zweiten Unterallgäu-Krimi. Isabell Schuster spielte und sang bei der Lesung.
Foto: bia

Mindelheim „Auch wenn Beates Worte nur in Fetzen bei ihm ankamen – offenbar war am Oberen Tor etwas geschehen. Greiner und Sepp liefen also, so schnell es die Menschenmassen auf der Maximilianstraße zuließen zum Oberen Tor“. Und was sie dort entdecken sollten, war eine Leiche, in Mindelheim mitten im Getümmel des Frundsbergfestes. So beginnt Achim Schregles Roman „Hurenwaibel“, den er jetzt in Mindelheim im Rittersaal vorgestellt hat. Knapp eineinhalb Jahre hat er an diesem, seinem zweiten Unterallgäu-Kriminalroman, geschrieben. Sein erster Krimi spielte bereits in der Region, nämlich in Türkheim, wo Schregle aufgewachsen ist. „Aber da mein Herz für Mindelheim schlägt, weil ich hier zur Schule gegangen bin und mein Abitur gemacht habe, wollte ich dieser Stadt einen Krimi widmen“, erzählt der gebürtige Mindelheimer bei seiner Lesung. Schregle arbeitet übrigens wie der Protagonist in seinem Buch, Michael Greiner, als Journalist und hat seine ersten beruflichen Erfahrungen bei der Mindelheimer Zeitung gemacht. Autor und Buch sind also durch und durch heimatverbunden. Und das spürt man bei jeder Zeile, die Schregle vorliest. „Die Idee zum Frundsbergfestkrimi kam mir bei den Erinnerungen an meinen Kunstlehrer Erwin Holzbaur, der eine prägende Person des Frundsbergfestes war“, so der Autor. Von ihm stammt auch Schregles Motto: Wer seine Wurzel nicht pflegt und kennt, verliert sie.

Umrahmt ist der Roman von der Geschichte Frundsbergs, dessen Widersacher Geismair, der geschlagenen Schlacht von Radstadt und Rupert von Hall, einem Hurenwaibel unter Frundsberg. So entstand auch der Titel des Buches. Die beschriebenen historischen Ereignisse und Frundsbergs Gegner lassen erste mögliche Vermutungen über das Muster für den Mord auf dem Frundsbergfest anstellen.

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Isabell Schuster, eine Freundin von Schregle, die ebenfalls eng mit dem Unterallgäu verbunden ist, begleitete die Lesung mit Gitarre und Gesang. Eigens für den Roman hat sie Lieder komponiert und selbst Texte im hiesigen Dialekt dazu verfasst, die Teile der Geschichte musikalisch erzählen.

Seit einem Monat nun ist „Hurenwaibel. Ein Krimi aus dem Unterallgäu und der Geschichte“ im Handel erhältlich. Für waschechte Unterallgäuer und Mindelheimer ein Muss. Erhältlich ist es in allen lokalen Buchhandlungen, der Geschäftsstelle des Frundsbergfestrings und bei der Mindelheimer Zeitung in Mindelheim und Bad Wörishofen. (bia)

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