Für die Mindelheimer Polizei hat das Jahr 2008 ohne größere Zwischenfälle begonnen. Für zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren jedoch endete die Silvesterparty in der Notaufnahme. Sie verletzten sich laut Polizei beim Hantieren mit einem Böller.

Zwei Mindelheimer Jugendliche werden den Jahreswechsel wohl in schlechter Erinnerung behalten, denn sie mussten einen Teil der Silvesternacht im Krankenhaus verbringen. Nach Auskunft der Polizei haben die beiden in der Westernacher Straße mit einem Böller hantiert, der dann offenbar zu früh explodiert ist. Der eine wurde an der Hand verletzt, der andere im Gesicht. Zudem erlitten beide einen Schock und wurden zur ambulanten Behandlung in die Kreisklinik eingeliefert. Wie die Polizei weiter mitteilt, wird jetzt noch ermittelt, wie die jungen Leute an die Knallkörper gekommen sind, die eigentlich nur an Erwachsene verkauft werden dürfen. Eventuell werden dann auch noch Erwachsene zur Rechenschaft gezogen, die den Jungen die Böller überlassen haben.
Mit den "Nachwehen" der Silvesterfeiern hatten es die Polizisten dann in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages zu tun. So wurde gegen 4.15 Uhr gemeldet, dass ein Mann in der Bahnhofsstraße am Boden liegt. Er war total betrunken und wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort endete die Party auch für einen 49-Jährigen. Laut Polizei trug er bei einer Prügelei in der Gerberstraße eine Platzwunde davon. Wie es zu der Prügelei kam, muss noch ermittelt werden.
Dem aufmerksamen Fahrer eines Räumfahrzeuges hat ein anderer Mann viel zu verdanken. Gestern gegen 8.30 Uhr fiel er dem Fahrer auf, als er zitternd vor einer Kneipentür in der Allgäuer Straße stand. Die herbeigerufene Polizei stellte fest, dass der Mann stark unterkühlt war. Mit einer Körpertemperatur von nur noch 33 Grad wurde er ebenfalls ins Mindelheimer Krankenhaus gebracht. Direkt vor dem Krankenhaus ereignete sich ein weiterer Zwischenfall, bei dem ein 21 Jahre alter Mann leicht verletzt wurde. Wie die Polizei mitteilt, überquerte dieser den Zebrastreifen und wurde dabei von einem Auto gestreift. Der 21-Jährige erlitt eine Prellung am Fuß. Der Autofahrer fuhr weiter, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. Die Polizei sucht jetzt einen blauen Wagen mit Stufenheck und Memminger Kennzeichen.
Zu schaffen machte der Polizei schon vor der Silvesternacht der Schnee. Bei insgesamt drei Unfällen entstand vor allem Blechschaden, eine Frau wurde mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr auf der Bundesstraße 16 bei der Autobahnauffahrt Mindelheim. Ein 52 Jahre alter Autofahrer wollte nach links auf die Autobahn abbiegen und stieß dabei mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Ob der Fahrer des zweiten Wagens eine Mitschuld trägt, muss geklärt werden, der Unfallgegner behauptet, der entgegenkommende Wagen hätte geblinkt. Den entstandenen Schaden beziffert die Polizei auf 5000 Euro.
Bei einem missglückten Ausweichmanöver in Sontheim hat ein 23 Jahre alter Autofahrer in Sontheim ebenfalls einen Schaden in Höhe von 5000 Euro verursacht. Laut Polizei übersah er gegen 10.30 Uhr auf der Hauptstraße zwei Autos, die verkehrsbedingt anhalten mussten. Er versuchte nach links auszuweichen, geriet ins Rutschen und prallte schließlich gegen ein geparktes Auto. Verletzt wurde niemand. Mit rund 500 Euro schlägt der Schaden bei einem Unfall in Unteregg zu Buche. Dort verlor eine 42-jährige Frau gegen 12.15 Uhr auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen und fuhr gegen ein Verkehrsschild. Die Fahrerin erlitt einen Schock.
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