Biogasanlagen als Erfolgsmotor

Pfaffenhausen Als handwerklicher Silobauer hat die Firma „Osterrieder Silo- und Betonbau“ in Pfaffenhausen im Jahr 1957 begonnen. Nun konnte sie eines ihrer erfolgreichsten Jahre in der Firmengeschichte verbuchen. Waren es einst vor allem Futtersilos, die Osterrieder baute, so schwimmt die Firma nun auf der Welle der zunehmenden Biogasanlagen in neue Höhen. Bei der Betriebsversammlung zum Jahresschluss konnte Firmenchefin Anneliese Osterrieder viel Erfreuliches und Bemerkenswertes verkünden, wie:
einen neuen Mitarbeiterrekord mit vier Neueinstellungen in diesem Jahr und insgesamt 48 Beschäftigten
489 Behälter-Bauten – elf Prozent mehr als im Vorjahr. 16 Behälter hatten einen Durchmesser von 22 oder 24 Metern und eine Höhe von acht Metern mit zum Teil befahrbaren Decken.
beachtliche Investitionen in Schalungen, Maschinen, Bauhof und Werkzeug sowie in den Fuhrpark, der nun aus 12 Lastwagen mit 26-Tonnen-Heckkran, aus 27 Maurerkombi und Autos sowie aus 37 Anhängern mit 18 Tonnen besteht.
eine Fahrleistung der Firmenfahrzeuge von 1,3 Millionen Kilometern im Jahr zu Kunden im ganzen süddeutschen Raum vom Schwarzwald bis Berchtesgaden. Zusätzlich waren noch Speditionen und Leihkräne für „Osterrieder“ im Einsatz.
Angesichts dieser Daten und der anerkannten Position auf dem Markt bat Firmenchefin Anneliese Osterrieder alle Mitarbeiter, „den guten Ruf“ der mittelständischen Firma durch Leistung und gutes Auftreten zu erhalten. Sie dankte allen Betriebsangehörigen von den Fahrern, Maurern, Lagerarbeitern und Büromitarbeitern bis zum Außendienst für ihren Einsatz.
Die Pfaffenhausener Firma präsentierte sich bei der Betriebsversammlung als Familienunternehmen und als Betriebsfamilie zugleich, die auch von zahlreichen lang gedienten und erfahrenen Mitarbeitern profitiert. Diesmal gab es zwei Jubilare zu ehren: Barbara Jentges im Büro und den Maurer Rihan Hoxhaj.
Schließlich wurde noch gesungen, musiziert und kurz gebetet. Anneliese Osterrieder und Prokurist Alois Kistler baten die Belegschaft, sich weiterhin kraftvoll für ihre Firma einzusetzen und gemeinsam an der weiteren Stärkung von „Osterrieder Silo- und Betonbau“ zu arbeiten. Die Zeichen stünden gut, auch wenn das rasante Wachstum bei den Biogasanlagen gebremst werden dürfte.
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