Mittwoch, 17. Januar 2018

07. Dezember 2017 12:00 Uhr

Trend

So wird die Wolle zur Mütze

Warm, stylisch und eine super Geschenkidee: Selbstgemachte Wollmützen sieht man im Winter überall. Margit Krieger aus Wideregg hat sich das Häkeln selbst beigebracht und erklärt, wie aus einem Knäuel eine Kopfbedeckung entsteht. Von Patricia Zettler

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Von einer Tiermütze für den Fasching bis hin zu einer Babymütze mit Blume: Margit Krieger aus Wideregg beherrscht jeden Stil, wenn es um kreative Kopfbedeckungen geht. Alles was sie braucht ist die richtige Wolle, eine Nadel und schon entsteht in kürzester Zeit eine ganz individuelle Mütze für die kalte Jahreszeit.

Im Handarbeitsunterricht in der Schule ist Margit zum ersten Mal mit dem Häkeln in Berührung gekommen, hat es danach jedoch im Laufe der Jahre verlernt. Weil sie für sich und ihre Familie schöne bunte Mützen herstellen wollte, hat sie sich das Kunsthandwerk mit Nadel und Wolle einfach selbst wieder beigebracht. Mit Videos, Büchern und jede Menge Geduld machte sie sich also ans Werk und es hat sich rentiert: Vielen Freunden und Bekannten hat sie mit ihren selbst gemachten Geschenken schon eine riesige Freude bereitet.

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Hauptsächlich häkelt sie jedoch nach wie vor für die eigene Familie: In der kühleren Jahreszeit tragen ihre Kinder Mützen in den verschiedensten Farben und Mustern. Dabei werden stets auch spezielle Wünsche berücksichtigt. Weil ihr Sohn Adrian ein großer Fan des FC Bayern München ist, wurde er von seiner Mama mit einer passenden rot-weiß-gestreiften Mütze ausgestattet. „Mein Papa und ich haben dieselbe Mütze“, erzählt dieser stolz und präsentiert seine Auswahl an Kopfbedeckungen. Während er noch damit kämpft, seine heiß geliebte Bayernmütze über den zu groß gewordenen Kopf zu ziehen, erzählt Margit von ihren bevorzugten Verzierungsmöglichkeiten. „Die Mützen der beiden Männer in der Familie versehe ich oft mit einem Bommel. Die meiner Tochter hingegen erhalten eine Blume mit einer Perle.“

Adrian hat inzwischen aufgegeben. Eine neue Mütze inklusive Bommel muss her. Margit macht sich an die Arbeit. In etwa drei Stunden darf sich Adrian an seiner neuen erfreuen, denn so lange braucht Margit für eine Kindermütze. Bei Erwachsenen benötigt sie etwa eine Stunde länger, Babymützen hingegen sind oft schon nach zweieinhalb Stunden fertig gestellt.

Aber sie häkelt nicht nur Mützen: Auch an Schuhen hat sie sich schon erfolgreich versucht. Bei beidem gibt sie den Tipp: Lieber wählt man eine bessere Wolle aus, da mit dieser angenehmer gehäkelt werden kann und sich die Nadel nicht immer wieder verfängt. Das Muster kann man je nach Belieben „frei Schnauze“ wählen. Häkelt man nur halbe Stäbchen, wird die Mütze lockerer und hat mehr Löcher. Für den Winter eignen sich die festen Maschen besser, dann hält die Mütze besser warm und kann noch mit einem schicken Fleece oder Aufnäher verziert werden.

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