"Hokus, Pokus, Fidibus, dreimal schwarzer Kater" riefen die Kinder, und Martin Kaufmann alias "Magic Martin" zauberte, unterstützt von seiner kleinen Assistentin Susanne, viele bunte Tücher aus seinem Hut. Mit allerlei lustigen Tricks verblüffte der Magier aus Germaringen sein Publikum.


Einen solchen Ansturm wie am Emmaustag hatten die Mindelheimer Museen wohl selten erlebt. Schon 30 Minuten vor der offiziellen Eröffnung standen die Besucher Schlange. Auf den Gängen und in den Räumen drängten sich große und kleine Entdecker. Auch der 14. Familientag in den Museen war ein voller Erfolg. 700 Kinder und 1400 Erwachsene kamen.
Richtig Spaß hatten die jungen "Spürnasen" beim Verkleiden mit historischen Theaterkostümen. Sarah Eichele, Katharina Müller und Daniela Eichele genossen es sichtlich, als Hofdame herumstolzieren zu können.
Ein Ausflug in die Geschichte war nicht nur für Eltern, Omas und Opas ein echter Gewinn. Auch dem Nachwuchs wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Kleinen entdeckten spielerisch viele verborgene Kunstschätze. Bei einem Osterlauf beispielsweise, beim Würfelspiel oder auf einer Schnitzeljagd. Mitmachen lohnte sich. Wurde die Rätseltour doch mit Sachpreisen und einer Fahrt mit der Pferdekutsche belohnt.
Die Erinnerung hat viele Gesichter, was im Museumsladen das Thema "Kinder und Kunst" besonders deutlich machte. Einmal als Tiger, Löwe oder Roboter durch die Gegend zu streifen. Kein Problem. Johanna Magg erfüllte beim Kinderschminken selbst ausgefallene Wünsche. Wie beim Schminken gab es auch beim Zöpfchenflechten mitunter Wartezeiten.
Der Familientag weckte bei Alt und Jung großes Interesse für die drei Museen und ihre Abteilungen "Archäologie", "Paramente", "Mode" und "Krippen". "Wir kommen bestimmt wieder und schauen uns alles noch mal genauer an", gelobten viele Besucher. Mit ihren Sprösslingen waren sie sich einig: "Kein bisschen verstaubt oder alt, was da zu sehen war."
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