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12. Dezember 2011 23:00 Uhr

Gesundheit

Von 2013 an gemeinsame Sache

Kliniken des Kreises und Memmingens stehen vor dem Zusammenschluss

Mindelheim Mit 3,5 Millionen Euro Defizit schlossen die Kreisklinken 2010 ab. Heuer werden aller Wahrscheinlichkeit nach mehr als fünf Millionen Euro für einen ausgeglichenen Haushalt fehlen.

Um hier langfristig in ruhigeres Fahrwasser zu kommen, setzt Landrat Hans-Joachim Weirather auf eine gemeinsame Trägerschaft mit Memmingen. Er tut das nicht allein; auch der Verwaltungsrat der Kreisklinken ist der Auffassung, dies sei der richtige Weg.

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Ähnliche Signale kommen auch aus Memmingen. 2012 soll nun intensiv dazu genutzt werden, alle Details für eine gemeinsame Trägerschaft zu klären. Diese soll dann am 1. Januar 2013 verwirklicht sein, sagte der Kreischef im Gespräch mit der Mindelheimer Zeitung. Die Rechtsform ist noch offen. Weirather sagte aber, es gebe eine Empfehlung, die Krankenhäuser Mindelheim, Memmingen und Ottobeuren als Kommunalunternehmen weiterzuführen.

Die Kliniken Mindelheim und Ottobeuren beschäftigen 700 Mitarbeiter, das Klinikum Memmingen 1200. Memmingen hat 500 Betten, Mindelheim 199 und Ottobeuren 135. (jsto)

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